Ein Topplatz für die SGSH in den Halbzeit-Bilanzen

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Mit 80 Treffern bester SGSH-Torschütze der Hinserie: Daniel Krüger.

SCHALKSMÜHLE - Der Vorjahrestitelträger TSV Bayer Dormagen als Herbstmeister, der VfL Gladbeck, der ART Düsseldorf und die TSG Altenhagen-Heepen auf den Abstiegsplätzen. Und Neuling SG Schalksmühle-Halver auf Rang neun „einstellig“ und damit trotz einiger liegen gelassener Punkte im Soll: So sieht die Bilanz nach der Hinserie in der 3. Liga West aus.

Der Spitzenplatz der Dormagener ist dabei ein durchaus überraschender: Noch nach 13 der 15 Spieltage hatte der TuS Ferndorf drei Zähler Vorsprung gehabt, dann aber folgte für den Zweitliga-Absteiger ein Halbserienfinale in Moll. In zwei Bilanzen ist das Team von Erik Wudtke trotzdem top: Die Kreuztaler haben als einziges Team der Liga zu Hause noch keinen Punkt abgegeben. Außerdem erzielten sie mit 467 Toren in 15 Spielen gemeinsam mit dem TSV Bayer Dormagen die meisten Treffer. 31,1 Tore im Schnitt pro Spiel – nur dieses Topduo knackte im Schnitt die 30-Tore-Marke.

Die Dormagener Handballer kamen pikanterweise erst nach der Meniskusverletzung von Toptorjäger Simon Ernst richtig in Fahrt. Womöglich, weil sie aus der Not eine Tugend machten und in der Abwehr noch einmal richtig zulegten. 382 Gegentore in 15 Spielen sind der absolute Spitzenwert in der Liga (25,5 Gegentore im Schnitt). Die SGSH liegt in den Torbilanzen im Mittelfeld, erzielte im Schnitt 26,5 Tore pro Spiel (Rang elf in der Liga), kassierte im Schnitt 27,7 Treffer, was Rang acht bedeutet.

Fast 70 000 Zuschauer in 120 Saisonspielen

Die Auswärtstabelle nach 15 Spielen sieht den TSV Bayer Dormagen und den VfL Eintracht Hagen an der Spitze, wobei die Hagener erst im letzten Hinrundenspiel in Korschenbroich die erste Auswärtsniederlage hinnehmen mussten. 13:3-Punkte sind trotzdem aller Ehren wert. Die SGSH ist im Auswärtsranking mit drei Siegen in acht Spielen Liga-Achter und steht ist damit in der Fremde relativ erfolgreicher gewesen als in Heimspielen (11. Platz).

Und sonst? Lockten die 120 Spiele bisher 69 142 Zuschauer in die Hallen, im Schnitt 576 Zuschauer pro Partie. Von den 120 Spielen gewann 62 die Heimmannschaft, 46 Partien gingen an den Gast. Nur zwölf Spiele endeten mit einem Unentschieden.

Zeitstrafen gab es 960, rote Karten 38. Julian Stübber von der TSG Altenhagen sah dabei gleich viermal die rote Karte und kassierte 20 Zeitstrafen, was ihm gleich zweimal einen Spitzenplatz einbrachte, den man eigentlich nicht haben möchte. In beiden Ranglisten Zweiter: Henning Padeken vom ART Düsseldorf mit 19 Zeitstrafen und drei roten Karten. Setzt man die Zeitstrafen übrigens ins Verhältnis zu den gespielten Partien, so würde in dieser Zeitstrafen-Statistik ein SGSH-Akteur den Topplatz belegen: Maciej Dmytruszynski kassierte in elf Einsätzen 17 Zwei-Minuten-Strafen. Im Schnitt 1,55 Zeitstrafen pro Spiel – so viele wie kein anderer Akteur.

Thomas Machatzke

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