Handball

Maurice Gierse mit der Westfalenauswahl in Berlin auf Rang neun

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Mit der Auswahl in Berlin: Maurice Gierse.

Berlin/Werdohl – Nur eines von fünf Spielen ging verloren, aber am Ende sprang für die Handball-Westfalenauswahl der Jahrgangs 2003 beim Deutschland-Cup in Berlin lediglich Platz neun heraus.

Das Team von Landestrainer Zsolt Homovics (Bielefeld), zu dem auch der Werdohler B-Junior Maurice Gierse zählt, traf zum Auftakt am Freitag in der Gruppe D, die ihre Spiele in der Paul-Heyse-Sporthalle austrug, auf Sachsen-Anhalt. Mit 21:28 gab es gegen den späteren Gruppensieger (6:0 Punkte) eine klare Niederlage. Maurice Gierse erzielte in dieser Partie den Treffer zum 11:13. Im zweiten Gruppenspiel gegen Rheinland-Pfalz gelang den Westfalen, bei denen mit Florian Danker (HTV Hemer) noch ein zweiter Spieler aus dem Märkischen Kreis mitwirkte, ein 24:18-Erfolg. 

Die Entscheidung über den Einzug ins Viertelfinale fiel im letzten Gruppenspiel gegen die punktgleichen Bayern. Aufgrund der schlechteren Tordifferenz benötigten die Westfalen im 40-minütigen Vergleich unbedingt einen Sieg. In der spannenden Begegnung sah es beim Stand von 18:16 (34.) gut aus, doch drei Treffer in Serie für die Bayern und eine Zeitstrafe gegen Jonas Weiß (Lemgo) warf das Homovics-Team zurück. Wieder komplett, gelang Hauke Kleppsch (Minden) zwar noch der 19:19-Ausgleich, doch jubeln durften letztlich die Handballer aus dem Süden der Republik.

Mittelrhein-Auswahl feiert den Turniersieg

Nach dem langen ersten Turniertag stand für die Westfalen-Auswahl am Samstag lediglich das erste Platzierungsspiel um die Ränge neun bis zwölf auf dem Programm. In der Lilli-Henoch-Sporthalle gab es einen knappen 28:27-Erfolg gegen Niedersachsen. Hier traf Maurice Gierse zum 24:21, ehe Maximilian Hollstein (Lemgo) schließlich der Siegtreffer gelang. Am Sonntag kehrte das Westfalenteam wieder in die Paul-Heyse-Sporthalle zurück, traf im Spiel um Platz 9 auf Hamburg. Anfangs mit 3:7 in Rückstand liegend, kämpfte sich die heimische Auswahl ins Spiel zurück und konnte sich am Ende erneut nach einem Hollstein-Treffer mit 28:27 durchsetzen. 

Turniersieger wurde das Mittelrheinteam durch ein 27:24 im Finale gegen Sachsen. „Es war eine tolle Erfahrung, die man nicht alle Tage erlebt“, hat sich für Maurice Gierse das verlängerte Wochenende in Berlin gelohnt: „Es hat viel Spaß gemacht und wir sind als Team zusammengewachsen.“ Nach dem harten Freitag blieb am Samstag neben der Videoanalyse auch Zeit für einen Bummel über den Alexanderplatz. Mit seinen Einsatzzeiten zeigte er sich zufrieden: „Ich habe nicht viel gespielt, aber das war kein Problem. Es war ein gelungener Abschluss des Handballjahres.“

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