Handball, 3. Liga Nord-West

Dragons: Den Hünen aus Halver zieht es zum Volmewehr

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Cedric Geitmann (rechts) wechselt von der SGSH zum TuS Volmetal.

Schalksmühle – Eigentlich waren die Personalplanungen beim Handball-Drittligisten SGSH Dragons abgeschlossen, doch nun haben die Handballer aus Halver und Schalksmühle doch noch einen Abgang zu verzeichnen. Cedric Geitmann verlässt die SGSH und wechselt zum TuS Volmetal.

Der 20-Jährige orientiert sich auch deshalb neu, weil er für die Zukunft angesichts der Verpflichtung von Philipp Dommermuth (Ahlener SG) für die Kreisläuferposition fürchten muss, weniger Spielanteile zu bekommen. Dommermuth gilt ebenso wie Florian Diehl als potenzieller Führungsspieler im Kader von Neu-Trainer Mark Schmetz. Dommermuth und Diehl sind wie Geitmann für den Kreis und die Abwehrzentrale vorgesehen…

Mit Geitmann geht ein SGSH-Urgestein, ein Junge aus Halver, der es im Frühjahr 2019 nach der Trennung von Dominic Luciano und der Verletzung von Stanko Sabljic unverhofft in den Drittliga-Kader geschafft hatte. In der Verbandsliga-Reserve war Geitmann nicht so zum Zuge gekommen seinerzeit, so dass man ihn im Abstiegskampf entbehrte und nach oben abgab. Stefan Neff indes setzte auf den 2,02-Meter-Youngster, der zwei Etagen höher eine fast märchenhafte Entwicklung nahm.

Verletzungen werfen Geitmann immer wieder zurück

Geitmann erhielt so einen Drittliga-Vertrag und machte zum Auftakt im August im DHB-Pokal in Nordhorn direkt ein Topspiel – und verletzte sich in diesem Spiel am Knie. Weitere Verletzungen (Schulter, Daumen) warfen den Hünen danach noch zweimal zurück, als er gerade durchstarten wollte. So deutete er zwar immer wieder sein großes Potenzial an, musste danach aber oft wochenlang zusehen.

„Cedric ist nun mit der Bitte an uns herangetreten, ihn für einen Wechsel zum TuS Volmetal freizugeben“, schreibt die SGSH in ihrer offiziellen Stellungnahme, „angesichts der Verpflichtung von Philipp Dommermuth können wir Cedric nicht die Spielanteile zusichern, die er sich wünscht. Daher können wir sein Anliegen gut verstehen, dass ein Wechsel zum Nachbarn durchaus sinnvoll für ihn ist und er sich mit sicherlich vielen Spielanteilen weiter verbessern kann.“

Am Volmewehr besetzen aktuell Kapitän Frederik Kowalski und zudem der Ex-Werdohler Joel Jünger die Kreisläufer-Position. Hier hofft Geitmann darauf, gut mitspielen und so den nächsten Schritt in seiner Laufbahn machen zu können.

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