Ein neues Kapitel für die SGSH

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Die nächste schwierige Aufgabe wartet am Samstag auf Daniel Krüger und die SGSH: Zu Gast an der Mühlenstraße ist dann der Tabellenvierte SV 64 Zweibrücken.

Schalksmühle - Fünf Spiele noch bis Weihnachten. Fünf Partien, die es für den Handball-Drittligisten SG Schalksmühle-Halver in sich haben. Das erste davon ist am Samstagabend das Heimspiel an der Halveraner Mühlenstraße gegen den Neuling und Rangvierten SV 64 Zweibrücken (Anwurf 19.30 Uhr).

Von Thomas Machatzke

Vergleiche mit Mannschaften aus der Region Rheinpfalz/Saarland gehörten in der Vergangenheit nicht zum Spielprogramm des Grasediek-Teams – nicht nur deshalb allerdings dürfte es zum Auftakt dieses neuen sportlichen Kapitels ein spannender Vergleich werden. „Das wird ein sehr interessantes Spiel“, freut sich Mathias Grasediek auf den Gastspiel des Bullacher-Teams in Halver, „schöner wäre es allerdings, wenn wir es kompletter angehen könnten.“

Bescheidene Personallage

Die personelle Situation ist unverändert bescheiden bei der SGSH: An einen Einsatz von Christian Feldmann und Marc Oberste ist weiterhin nicht zu denken. Florian Diehl hat nach seinem Einsatz in Soest die Trainingswoche ausgelassen – die Probleme an der Wurfhand und am Fuß sind weiter da. „Wir werden Florian wohl zum Wochenende hinbekommen, aber optimal und klasse ist das natürlich nicht.“ Auch Maciej Dmytruszynski ist nach seinem Daumenbruch weiter nicht zu 100 Prozent fit. So ist das Beste an der Personallage, dass zu den bestehenden Problemen keine neuen hinzugekommen sind.

Vom samstäglichen Gast, der viele, viele Kilometer im Bus hinter sich haben wird, wenn er in Halver antritt, spricht der SGSH-Trainer mit Hochachtung. „Die Jungs sind alle gut ausgebildet“, sagt Grasediek, „im Rückraum ist Jerome Müller sicherlich der prägende Spieler, auf ihn ist das Spiel zugeschnitten. Aber das ist nicht alles – mir haben die Spielkonzepte sehr gut gefallen. Sie sind sehr gut auf die Mannschaft abgestimmt. Und: Die Mannschaft glaubt daran.“

Eine echte Aufgabe wird auch das Spiel im aufgebauten Angriff sein, denn die 3:2:1-Abwehr des SV 64 ist eine aggressive, die gerne überraschende, auf Ballgewinn ausgerichtete Attacken gegen die Angriffsreihen des Gegners fährt. „Da ist das Soest-Spiel ganz sicher eine gute Vorbereitung für uns gewesen“, sagt Grasediek, „das ist eine Abwehr, die Fehler provoziert. Es geht nur, wenn wir sehr aufmerksam spielen. Wenn wir leicht durchschaubare Dinge tun, werden die Zweibrücker da sein. Wir werden solide und klar spielen müssen.“

Zehn Punkte Vorsprung verteidigen

Bei allem Respekt für den Gegner freut sich Grasediek auf dieses Spiel. „Wir werden auch sehen, dass wir ihnen in der Deckung einige Aufgaben stellen“, verspricht der Trainer und schaut aktuell nur und einzig und allein auf dieses Spiel, noch nicht auf Krefeld oder gar schon auf Hagen.

Fünf Spiele bis Weihnachten? – Auf Ziele für diesen Zeitraum angesprochen, sagt Grasediek: „Das ist schwierig. Wir haben aktuell zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Wenn wir diesen Vorsprung bis zum Ende des Jahres verteidigen würden, dann wäre ich schon sehr zufrieden.“ Ein Heimsieg gegen Zweibrücken wäre da hilfreich. Es wären zwei schöne Pluspunkte, die die SGSH sogar klettern lassen würden im Klassement. Vorbei an Zweibrücken. Allerdings dürfte das Bullacher-Team durchaus etwas dagegen haben. In der Tat nicht die schlechtesten Vorzeichen für ein spannendes Handballspiel.

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