Leistung und Ergebnis in Einklang bringen

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Seit sieben Spielen sind Jacek Wardzinski und Co. sieglos – diese Negativserie will die SG Schalksmühle-Halver am Samstagabend nun beenden.

Schalksmühle - Von den Resultaten her ist der Trend bei den Drittliga-Handballern der SG Schalksmühle-Halver angesichts von sieben Partien ohne Sieg negativ. „Aber von der Entwicklung her“, sagt Trainer Mathias Grasediek, „waren die letzten Spiele ganz gut.“

Von Thomas Busch

Wenn am Samstag die SG OSC Löwen Duisburg am Löh gastieren, gilt es für die SGSH daher nun, Leistung und Ergebnis so in Einklang zu bringen, dass nach der Schlusssirene die Punkte 19 und 20 auf der Habenseite stehen. Denn unstrittig ist, dass gegen die Spielgemeinschaft von der Rhein-Ruhr-Mündung, die ein Zusammenschluss des Ex-Bundesligisten OSC Rheinhausen und der SF Hamborn 07 ist, ein Sieg her muss. Im Fall einer Niederlage nämlich wäre das Punktekonto der SGSH nicht nur erstmals in dieser Saison negativ, sondern es könnte mit Blick nach unten auch so langsam ungemütlich werden. Sieben Zähler Vorsprung beträgt momentan der Vorsprung auf die auf dem ersten Abstiegsplatz rangierenden Duisburger; vergrößert die SGSH selbigen am Samstag auf neun, ließe es sich auch dem danach anstehenden Auswärtsspiel in Gummersbach deutlich gelassener entgegenblicken.

Die Probleme beim Gegner sind Mathias Grasediek natürlich bestens bekannt, wirklich viel darauf geben mag er indes nicht: „Die Duisburger sind trotzdem eine sehr gefährliche Mannschaft, und solche Schwierigkeiten wie jetzt hatten sie auch im Hinspiel gegen uns schon.“ Seinerzeit fehlten den Löwen mit Heimannsfeld, Wernicke und Handschke drei Leistungsträger, trotzdem war der 28:26-Sieg der SGSH in Duisburg genau das, was Grasediek seiner Mannschaft nun auch für das zweite Duell prophezeit – „ein hartes Stück Arbeit“.

Grasediek fordert konsequente Abwehr

Dass das Förderer-Team zuletzt dem SV Zweibrücken deutlich unterlag (19:30), ist für den Trainer der Schalksmühler deshalb auch kein Maßstab für morgen, vielmehr verweist er darauf, dass der OSC vor 14 Tagen beim Tabellendritten HSG Krefeld nur äußerst unglücklich mit 24:25 verlor. Ein Resultat, das nur ein weiteres Indiz für die generell große Ausgeglichenheit der 3. Liga West ist, in der je nach Tagesform quasi jeder jeden schlagen kann.

Nichtsdestotrotz hat Mathias Grasediek klare Vorstellungen darüber, an welchen Stellschrauben sein Team drehen muss, um morgen den ersten Sieg seit Mitte November einzufahren. „Wir müssen über 60 Minuten konsequent decken“, sagt er, nachdem die SGSH jüngst im Lemgo große Probleme mit Linkshänder Vorlicek hatte und für den Geschmack ihres Trainers auch zu viele Gegentore über die Außenpositionen kassierte. Weitere Vorgabe zudem: „Wir müssen beim Gegenstoß wieder schneller nach vorn umschalten.“ Personell bleibt alles beim Alten. Fehlen wird weiterhin nur Florian Diehl, während die zu Wochenbeginn grippekranken Daniel Buff und Daniel Krüger auflaufen sollen.

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