Gegen den Negativ-Trend

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Mit Herz und Entschlossenheit gegen den Negativ-Trend: Daniel Buff und die SGSH sind nach der Ferndorf-Pleite gegen den TV Korschenbroich auf Wiedergutmachung aus – kein leichtes Unterfangen.

Schalksmühle - Erstes Heimspiel im neuen Jahr: Am Samstagabend um 19.30 Uhr empfängt Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver in der Sporthalle an der Mühlenstraße in Halver den Tabellennachbarn TV Korschenbroich. Ein Spiel, in dem ohne Wenn und Aber gepunktet werden soll.

Von Thomas Machatzke

„Es geht darum“, sagt Trainer Mathias Grasediek, „dass wir den Abstand nach unten groß halten. Und dafür müssen wir Korschenbroich schlagen.“ Mit dem Gewinnen hat sich die SGSH zuletzt ja eher nicht so leicht getan. Zwei Monate und zwei Tage wird es am Samstagabend her sein, dass die SGSH in der 3. Liga West einen Sieg gefeiert hat. Am 15. November war es, der Gegner hieß SV 64 Zweibrücken und war an diesem Abend nicht sehr gut besetzt. Was folgte, waren 1:9-Punkte, denen im gleichen Zeitraum beim TVK 8:2-Zähler gegenüberstehen.

Schiffmann-Rückkehr tut dem TVK gut

Nun kann man ins Feld führen, dass die SGSH gegen die „Top 5“ des Klassements gespielt hat, der TVK „nur“ in Krefeld und sonst gegen schwächere Gegner. Und doch bleibt das eine eine sehr gute, das andere schon eine Negativ-Serie. „Dem TVK hat die Rückkehr von Henrik Schiffmann unheimlich gut getan“, sagt Mathias Grasediek, „ein Linkshänder im Rückraum ist viel Wert – und er schafft Räume für Görden am Kreis. Dazu kann Justin Müller wieder in der Rückraum-Mittel spielen.“

In dieser Konstellation ist das Team von Ronny Rogawska zwar kein absolutes Spitzenteam, aber hinter den Spitzenteams kommen eben auch nicht mehr ganz viele andere vor dem TV Korschenbroich. Am Samstagabend – da hat Grasediek keinen Zweifel – wird die SGSH auf einen starken Drittligisten treffen.

Und die Trainingswoche nach der Fendorf-Pleite? – „Wir haben ordentlich Gas gegeben“, sagt Grasediek, „es war nicht einmal ein Straftraining, eher schon eine Hilfe für die Jungs, ihre Defizite aufzuarbeiten.“ Zur körperlichen Performance soll am Samstag aber vor allem auch die richtige Einstellung kommen. „Vieles geht über den Kopf“, sagt der Trainer, „wir müssen da nun einfach alles reinschmeißen. Wenn es dann sportlich nicht reicht – okay. Aber es darf nicht noch einmal eine Halbzeit geben wie in Ferndorf. Wir müssen ganz anders auftreten.“

Wieder mit Christian Feldmann?

Auftreten kann inzwischen auch wieder Christian Feldmann. Generell mit seinem Fuß auf dem Boden und zudem am Samstag auch für ein paar Minuten auf dem sportlichen Parkett. Das hofft jedenfalls sein Trainer. Im Oktober in Wiesbaden hat Feldmann letztmals gespielt. Danach folgten noch vier schöne Siege, doch in den Spielen gegen die Topteams fehlte der Spielmacher an allen Ecken und Enden, um für die Offensiv-Probleme Lösungen zu finden. Genau das erwartet Grasediek für den Samstagabend. Dann kann es womöglich auch ohne den weiter verletzten Florian Diehl gelingen, die Negativ-Serie zu beenden. Nicht wie selbstverständlich, aber irgendwie mit Kampf, Entschlossenheit und der Halle hinter sich. Das zumindest ist der SGSH-Plan für den Samstag – fürs Klassement und auch dafür, das Ferndorf-Erlebnis schnell zu vergessen...

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