Die SGSH muss alle Kräfte bündeln

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Im Hinspiel verlor Malte Müller (Mitte) mit der SGSH in Duisburg. Da wirkte Oldie Jörg Förderer (re.) noch mit.

Schalkmühle - Zweieinhalb Monate ist das Jahr 2014 am Wochenende alt. In der Drittliga-Meisterschaftsrunde ist die SGSH am Samstag gar drei Monate und einen Tag ohne Sieg. Das soll sich ändern. Gegen die SG OSC Löwen Duisburg soll den beiden Unentschieden gegen Korschenbroich und Neuss ein doppelter Punktgewinn folgen.

Von Thomas Machatzke

Die Löwen aus dem Ruhrpott sollen am Samstagabend (15. März/Anwurf 19.30 Uhr) an der Mühlenstraße den Punktelieferanten geben. Genau diese Rolle hatte ihnen die Konkurrenz im Sommer zugewiesen. Nach der Fusion in Duisburg schienen sich die Dinge nicht rosig zu entwickeln – doch das Team tat der Konkurrenz diesen Gefallen nicht. Wenn man in der 3. Liga West eine Tabelle erstellen würde, in der man die geholten Punkte in Relation zur allgemeinen Erwartungshaltung setzen würde – das Förderer-Team hätte ganz gute Chancen, den Spitzenplatz zu belegen.

„Natürlich wird das für uns ein ganz schweres Spiel“, sagt Mathias Grasediek, der großen Respekt vor der Saisonleistung der Gäste zeigt, „der OSC ist für mich die Überraschung der Saison. Obwohl man inzwischen sagen muss, dass die Duisburger eine wirklich gute Truppe zusammen haben. Handschke und Brüren haben sich im Rückraum sehr gut entwickelt. Die Abwehr arbeitet mit den offensiven Halbverteidigern im 6:0-System sehr stark, dazu kommen zwei gute Torhüter. Natürlich haben die Duisburger auch das Glück gehabt, dass sie bislang meist mit der ersten Sechs bis Acht durchspielen konnten.“

Das Hinspiel verlor die SGSH an der Krefelder Straße 27:29. Seinerzeit fehlten Maciej Dmytruszynski und Florian Diehl. „Es zeigt sich immer mehr, dass wir diese beiden Spieler vorne wie hintennicht ersetzen können“, sagt Grasediek. Beide haben bislang in dieser Woche ebenso Kevin Herzog und Dominic Luciano aufgrund einer Erkältung kaum trainiert. Zu einem Einsatz am Samstag aber soll es mit Ausnahme von Kevin Herzog, den es richtig erwischt hat, bei allen reichen. Bei Alex Brauckmann sieht es aus anderen Gründen schlechter aus – seine Verletzung am Fuß hat sich als schlimmer herausgestellt. Vermutlich ist es ein Bänderriss. Damit fällt der Rechtsaußen länger aus.

Das schmerzt, soll aber für die SGSH keine Ausrede sein. „Wir haben ein Heimspiel und brauchen ein Erfolgserlebnis“, sagt Grasediek, „ein Sieg wäre ein Befreiungsschlag.“ Dafür zieht die SGSH alle Register: Da zuletzt der Zuspruch in Halver größer war als am Löh, wurde das Heimspiel an die Mühlenstraße verlegt. „Die Mannschaft hat sich das gewünscht“, sagt der Trainer, „wir brauchen jede Unterstützung. Kleinigkeiten können entscheidend sein in dieser Saisonphase. Deshalb wollen wir alles in die Waagschale werfen.“

Und es herrscht Zuversicht im Fernduell mit den drei Punkte schlechter platzierten Gladbeckern, die parallel ein Heimspiel gegen Korschenbroich haben. „Wir haben in den letzten Spielen eine ganze Menge richtig gemacht. Das nehmen wir nun mit“, sagt Grasediek entschlossen, „ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg, haben inzwischen auch für die letzten sieben Spiele die richtigen Leute gefunden. Das ziehen wir jetzt durch.“

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