Handball-Bezirksliga

Das erste von vier Endspielen

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Luan Ferizi will mit der HSG Lüdenscheid II den Klassenerhalt.

Lüdenscheid - Nach dreiwöchiger Spielpause steht für die Bezirksliga-Vertretung der HSG Lüdenscheid II das erste von vier „Endspielen“ im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Programm: Ab 18.30 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer „Aki“ Schürfeld am Samstag in der Sporthalle Mittelstadt beim VfL Eintracht Hagen IV.

Zwar haben sich die Bergstädter vor der Osterpause durch den 30:24-Derbyerfolg gegen die TS Evingsen einen Drei-Punkte-Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz erarbeitet, ein beruhigendes Polster ist das für Teammanager Michael Mirus aber in keinster Weise: „Wir müssen noch dreimal auswärts ran, haben in eigener Halle mit dem TV Olpe ein ganz dickes Brett zu bohren. Von daher haben wir von allen gefährdeten Vereinen das schwierigste Restprogramm vor der Brust.“ 

Und so wäre es ein vielleicht schon vorentscheidender Schritt in die richtige Richtung, wenn morgen in der Volmestadt der vierte Auswärtssieg gelingen würde. Im Gegensatz zur HSG können die Gastgeber gänzlich ohne Druck aufspielen, denn nach zuletzt vier Siegen in Serie stehen sie als Achter mit 26:26-Punkten vermeintlich gesichert da. Allerdings: Sollte es die VfL-„Dritte“ in der Landesliga erwischen (aktuell Viertletzter), müsste die Viertvertretung zwangsweise absteigen. 

Was die HSG am Samstag für ein Gegner erwartet, ist gänzlich ungewiss, sollte die Eintracht aber all ihre Akteure mit höherklassiger Erfahrung aufbieten (u.a. Reinartz, Middendorf, Stein) wird die Augabe eine alles andere als einfache. Und daher hofft Mirus, dass sich viele HSG-Fans aufmachen werden, um die Mannschaft in Hagen zu unterstützen. 

Keinen Hehl macht er aus seiner Enttäuschung über die Abgänge nach Saisonende von Coordt (zur SU Altena) und dem nach Kierspe zurückkehrenden Orlowski („Das ist charakterlich nicht in Ordnung, denn sie hatten zugesagt“), „doch jetzt gilt alle Konzentration unserm gemeinsamen Ziel Klassenerhalt.“

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