TS Evingsen unterliegt in Bergkamen

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Leader Max Heinemann, hier im Test gegen die Oberliga A-Junioren der SGSH Juniors, wird der TSE auch am Samstag fehlen.

Altena - Spiel verloren, wichtige Erkenntnisse gewonnen: So lässt sich der Auftritt von Handball-Bezirksligist TS Evingsen am Mittwochabend im Testspiel beim Landesligisten HC TuRa Bergkamen II auf den Punkt bringen. Mit 31:40 (13:19) zog die TSE in diesem freundschaftlichen Vergleich den Kürzeren.

Trainer und Meistermacher Boris Heinemann war allerdings alles andere als unzufrieden. „Das Ergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg. Wir waren trotz vieler Fehler im Abschluss keine neun Tore schlechter als Bergkamen“, betonte Heinemann, der auf Dominik Maier, Torhüter Marvin Goeke und auf seinen Bruder Max, Kopf und Antreiber der Turnerschaft, verzichten musste.

Die Position des verhinderten Leaders im rechten Rückraum übernahm im ersten Durchgang Alexander Lüling, der zur Höchstform auflief und mit Abstand auffälligster Akteur der Gäste war.

„Alexander hat überragend gespielt. Dass Bergkamen ihn nach der Pause in Manndeckung genommen hat, spricht für sich“, so Heinemann. Mit 17 Toren war Lüling zudem erfolgreichster Schütze seiner Mannschaft.

Zunächst hatten die Burgstädter allerdings große Probleme, in die Partie zu finden. Das lag zum einen an der offensiven 3:2:1-Deckung der Gastgeber, zum anderen auch am Ball. „Das Ding war total verharzt. So etwas habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen“, berichtete der TSE-Coach.

Dem verklebten Spielgerät wollte Heinemann aber nicht die Hauptschuld anlasten, warum seine Schützlinge „bestimmt zwischen 15 oder 20 Mal frei vor dem Keeper“ die Kugel nicht im TuRa-Kasten unterbachten. Ein Schwachpunkt, den Heinemann in den kommenden Übungseinheiten aufgreifen wird.

Nach dem 13:19-Rückstand zur Pause stellte der Trainer um, sah gute Ansätze und eine TSE-Sieben, die beim 22:17 und 23:18 zwischenzeitlich dran war. Dass es letztlich nicht für ein besseres Ergebnis reichte, lag nicht nur am guten Gegner, sondern primär an den eigenen Fehlern im Abschluss. - Von Lars Schäfer

TSE: Hoinka, Prinz – Heupel (6), Kuhn (1), Lüling (17/4), Brühl, Lohmann (2), Egger (3), N. Heinemann, Bernhardt, Spelsberg (1), Buczek (1)

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