Handball: "Final Four" am Sonntag in Schalksmühle

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Zum dritten Mal in dieser Saison trifft die SGSH III (Szenenfoto mit Kreisläufer Justin Wiggershaus) auf den TuS Plettenberg. Mit einem Sieg möchte sich die Luciano-Sieben am Sonntag den Einzug ins Kreispokal-Finale sichern.

Schalksmühle - Es ist angerichtet zu einer Saisonverlängerung der interessanten Art: In der Schalksmühler Sporthalle am Löh werden am Sonntag bei den Männern und Frauen die Pokalsieger im Handball-Kreis Lenne-Sieg ermittelt. Unter der organisatorischen Federführung der SGSH III warten vier Spiele auf die Zuschauer, mit dem TuS Grünenbaum und den Gastgebern sind auch zwei heimische Teams mit von der Partie.

Von Axel Meyrich

Die Favoriten des „Final Four“-Tages, sie kommen allerdings in beiden Wettbewerben nicht aus dem Märkischen Kreis. Verbandsligist RSV Eiserfeld bei den Männern sowie der TuS Drolshagen bei den Frauen sind die alleinigen Titelanwärter und dürften nur dann in die Bredouille geraten, wenn wirklich eine Menge schieflaufen sollte.

Eiserfeld und Drolshagen die Favoriten

Den Auftakt des Tages markieren ab 11 Uhr indes zwei Kreisliga-A-Teams. Der TuS Plettenberg und die SGSH III trafen in der abgelaufenen Meisterschaftsrunde naturgemäß zweimal aufeinander, beide Male setzte sich die SGSH deutlich durch. „Unser Ziel ist der Finaleinzug“, sagt SGSH-Trainer Dominic Luciano, der allerdings nicht glaubt, dass sein Team die Vier-Täler-Städter unterschätzen wird. „Die Jungs haben in den letzten Tagen unheimlich konzentriert trainiert. Da geht keiner ins Spiel und nimmt den Gegner zu leicht“, so Luciano, der vermutlich auf seinen Torjäger Dominik Wüllner (krank) und Kreisläufer Alex Faust (verletzt) verzichten muss. Der Sieg gegen den TuS ist dennoch fest eingeplant, um – so sieht es der Coach – im Finale gegen den RSV Eiserfeld „Spaß zu haben und die Niederlage in Grenzen zu halten.“

Denn dass die Siegerländer ins Finale einziehen, daran besteht kaum ein Zweifel: Um 13 Uhr trifft der Verbandsligist auf den Kreisliga-A-Vertreter TuS Grünenbaum. Hier gilt für die Halveraner eine ganz ähnliche Devise: Ohne Druck aufspielen und nicht komplett unter die Räder kommen... Ab 15 Uhr ist dann „Endspiel-Zeit“ am Löh, und auch im Frauen-Finale sind die Rollen eindeutig verteilt. Oberligist TuS Drolshagen, trainiert vom Neu-Werdohler Serkan Karaman und in der abgelaufenen Spielzeit Tabellensechster, trifft auf Landesliga-Meister TVE Netphen. Die Truppe aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein marschierte zwar mit nur drei Minuspunkten durch die Saison und hat seit Ende November 2013 kein Pflichtspiel mehr verloren, über die Rolle des Underdogs kommt die Eintracht dennoch nicht hinaus.

DJ, Hallensprecher und Verpflegung

Für den stimmungsvollen Rahmen des langen Handball-Tages zeichnet die SGSH III mit ihrem Sportlichen Leiter Michael Reuschel an der Spitze verantwortlich. Dessen Team hat ein umfangreiches Verpflegungsprogramm organisiert, zudem sorgen ein DJ und ein Hallensprecher für den „guten Ton“ während der Spiele und in den Pausen. „Es soll für alle ein schöner Saisonabschluss werden“, sagt Reuschel, „deshalb hoffe ich, dass viele Zuschauer kommen – schließlich gibt es in den nächsten Wochen erstmal keine Handballspiele mehr...“

– Der „Final Four“-Zeitplan für Sonntag:

11 Uhr: SGSH III – TuS Plettenberg

13 Uhr: RSV Eiserfeld – TuS Grünenbaum

15 Uhr: TuS Drolshagen – TVE Netphen

17 Uhr: Finale Männer

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