Vorfreude: "Viel Gestaltungsspielraum"

Neue Aufgabe für Axel Meyrich

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Axel Meyrich

Schalksmühle - Axel Meyrich, aktuell noch Co-Trainer beim Handball-Drittligisten SG Schalksmühle-Halver und ehemaliger Sportlicher Leiter der SGSH, hat für die Zukunft ein neues, sehr attraktives sportliches Betätigungsfeld gefunden. Am Freitag stellte der Zweitliga-Nachbar VfL Eintracht Hagen Meyrich als neuen Jugendkoordinator für die Saison 2016/17 vor. Meyrich tritt in der Volmestadt die Nachfolge von Ex-Bundesliga-Linksaußen Jörn Ilper an.

Meyrich berichtet von ebenso professionellen wie freundschaftlichen Gesprächen mit dem 1. Vorsitzenden der Eintracht, Detlef Spruth, und Jugendleiter Ralf Wilke. Der Halveraner sieht bei der neuen Aufgabe viel Gestaltungsspielraum. „Die Zielrichtungen sind unterschiedlicher Natur“, sagt Meyrich, „zum einen liegt ein Hauptaugenmerk auf dem Bereich der A-, B- und C-Jugend, wobei ich auch der Trainer der A-Jugend werde - mit einem zweiten Mann an meiner Seite, der aktuell noch nicht feststeht.“

Daneben soll Meyrich allerdings auch die Schulkooperationen mit mehr Leben füllen. Hierzu steht ihm auch ein FSJler zur Verfügung. „Im Moment ist die Eintracht in einer Schule zweimal pro Woche aktiv“, sagt Meyrich, „das muss quantitativ und qualitativ ausgebaut werden. In einer Stadt wie Hagen muss da mehr rauskommen.“

Der B-Lizenz-Inhaber, der vor seinem Engagements bei der SGSH und der HSV Werdohl/Versetal im Seniorenbereich auch zwei Jahre sehr erfolgreich die A-Jugend am Schalksmühler Löh (Bezirksliga-Meister, Oberliga-Vizemeister) trainiert hat, wird in Hagen zudem ein jahrgangs-übergreifendes Zusatztraining anbieten. Und auch Trainer-Fortbildungen im Jugendbereich will Meyrich forcieren.

"Engagiertes, hoch-kompetentes Team"

„Ich habe den Eindruck, sehr viel Raum zu haben, um neue Ideen einzubringen“, freut sich Meyrich auf sein Engagement in der Sporthalle Mittelstadt. Dort trifft er auch Hans-Peter Müller, der einst Meyrich in seiner aktiven Zeit in Halver trainiert hat. „Auch mit Hans-Peter Müller habe ich schon länger gesprochen - er hat einen Riesenfundus an Wissen und Erfahrungen, von dem man profitieren kann“, sagt Meyrich und freut sich auf die Arbeit in diesem „sehr engagierten, hoch-kompetenten Team“.

Nach der persönlichen Enttäuschung aus dem Oktober, als der SGSH-Vorstand ohne ihn als Sportlichen Leiter zu involvieren am Stuhl von Trainer Mathias Grasediek gesägt hatte, ist Meyrich nun voller Vorfreude auf diese Aufgabe. „Die aktuelle Situation seit Oktober ist schon sehr belastend“, sagt der 47-Jährige, „es ist jetzt einfach schön, nach vorne zu schauen.“ TM

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