HSG droht Saison ohne ein überkreisliches Team

Direkt qualifiziert für die Oberlliga-Vorrunde im Herbst: Die C-Jugend der SGSH Juniors.

Kreisgebiet -  Die Spielklassen des Nachwuchses für die neue Spielzeit bekommen langsam, aber sicher klarere Konturen. Für die meisten Teams aus dem märkischen Südkreis sind die Runden beendet. Bei den SGSH Juniors lagen am Wochenende Freud und Leid dicht beieinander.

Von Thomas Machatzke

Während die C-Jugend überraschend den bis dahin ungeschlagenen TV Olpe bezwang und damit ohne Umwege direkt für die Oberliga-Vorrunden nach den Sommerferien qualifiziert ist, muss die B-Jugend in der Kreisliga Lenne-Sieg antreten. Rang fünf beim Heimturnier am Löh und am Raithelplatz – das war entschieden zu wenig, die Kreisliga scheint für das Jungjahrgangsteam in diesem Fall die adäquate Klasse zu sein.

Apropos Heimturnier: Die Juniors entgingen durch den C-Jugend-Sieg der Ausrichtung eines fünften Turniers in den laufenden Aufstiegsrunden. Die A-Junioren hatten auf Kreisebene zwei Turniere und dann im Bezirk ein weiteres ausgerichtet. Die B-Junioren nun am Wochenende eines auf Bezirksebene. Die C-Jugend hätte zudem als Kreisdritter am 1. Juni ausrichten müssen – und wieder hätten die Juniors in Halver und Schalksmühle keine Halle dafür gehabt. Der Sieg in Olpe löst dieses Problem.

Offen ist für die Juniors damit nur noch die Klassenzugehörigkeit der A-Jugend. Die wartet weiter darauf, wie viele Westfalen sich für die Jugend-Bundesliga qualifizieren. Am Wochenende fanden die ersten Runden auf Westfalenebene statt. Für die WHV-Ebene qualifizierten sich direkt Nettelstedt, Ahlen und der ASV Hamm. Der TuS Ferndorf bekleckerte sich nicht mit Ruhm: Ohne Punkt wurde das auf Westfalenebene gesetzte Team aus Kreuztal Gruppenletzter hinter Hamm und der DJK Oespel-Kley. 22:33 unterlag der TuS gegen jene Hammer, die die Juniors noch vor einer Woche in Dortmund bezwungen hatten. Ferndorf hat übrigens einen Oberliga-Platz auf jeden Fall sicher.

HSG-B-Mädchen reisen nach Menden

Dem Juniors-Nachbarn HSG Lüdenscheid droht eine Spielzeit 2014/15 ohne eine überkreisliche Mannschaft. „An so etwas kann ich mich gar nicht erinnern“, stellt Andreas Nozulak fest, „nicht früher bei RWL, und auch nicht bei der HSG.“ Nach dem punktlosen Scheitern der C-Jugend und dem Aufstiegsrunden-Verzicht der weiblichen A-Jugend (personeller Engpass am Himmelfahrt-Wochenende) sind die B-Juniorinnen das letzte HSG-Eisen im Feuer.

Das Göhr-Team startet am 1. Juni als nomineller Zweiter der Kreisqualifikation Lenne-Sieg im Mendener Walram-Gymnasium auf Bezirksebene. Gegner sind die JSG Menden Sauerland Wölfe, der TV Germania Kaiserau und Westfalia Hombruch. Auf Kreisebene verlor die Göhr-Sieben alle vier Partien. Dass sie als Kreiszweiter startet, hängt mit dem Nicht-Antreten des TVE Netphen in Kierspe zusammen. Die Netphenerinnen, die die übrigen drei Spiele gewonnen haben, hätten eigentlich aus den Runden ausgeschlossen werden müssen. Da es aber nur drei Teams im Kreis gab, rückten Kierspe-Meinerzhagen und Lüdenscheid auf die ersten Ränge vor, Netphen startet immerhin als Kreisdritter.

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