Handball, Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga

VfL Eintracht Hagen zurück in der 2. Liga

Handball Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga
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Aufstiegsjubel: Nach dem Schlusspfiff brachen beim VfL Eintracht Hagen in Oppenweiler alle Dämme.

Die Handball-Region Südwestfalen hat seit Samstagabend neben dem TuS Ferndorf einen weiteren Zweitligisten. Der VfL Eintracht Hagen gewann beim 39:33 (17:16) auch das zweite Finalspiel gegen den HC Oppenweiler/Backnang und feierte in Baden Württemberg anschließend völlig losgelöst den Sprung in die Zweitklassigkeit.

Dabei hatte der Tag für die Mannschaft von Ex-Dragons-Coach Stefan Neff so gar nicht nach Plan begonnen. Bei Olpe platzte auf der A45 ein Reifen des Mannschaftsbusses, erst nach langem Warten ging es mit zwei Kleinbussen weiter nach Oppenweiler, wo die Eintracht ein Tageshotel bezog.

Am Abend zeigten sich die Volmestädter dann aber völlig unbeeindruckt von diesem Holperstart. Mit dem 5-Tore-Polster aus dem Hinspiel im Rücken, agierten die Grün-Gelben mit einer Mischung aus Tempofreude und ruhiger Abgeklärtheit und ließen sich auch von 130 Zuschauern in der engen Oppenweiler Gemeindehalle nicht beeindrucken.

Stefan Neff vertraut auf seine breite Bank

Ein einziges Mal, nämlich bei der 23:22-Führung der Hausherren (42.) hätte es in Ansätzen wacklig werden können, doch mit vier Treffern in Folge konterte Hagen wie aus dem Lehrbuch. Bemerkenswert: Früh in der zweiten Halbzeit schenkte Stefan Neff seinen Youngstern Luca Klein, Theo Bürgin und Mats Grzesinski (Tor) das Vertrauen. Bürgin avancierte mit sechs Treffern zusammen mit den ebenfalls starken Tim Stefan (6), Valentin Schmidt und Jan-Lars Gaubatz (je 5) zum Top-Torschützen, während Grzesinski zum Faktor zwischen den Pfosten wurde. So entwickelten sich die finalen zehn Minuten zum Eintracht-Schaulaufen, bevor endgültig alle Dämme brachen.

VfL-Tore: Bürgin (6), Beemsterboer (2), Pröhl (5), Schmidt (5), Renninger (1), Voss-Fels (1), Ridder (3), Gaubatz (5), Kister (1), Mestrum (2), Stefan (6), Toromanovic (2)

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