Handball, DHB-Pokal

SGSH Dragons im DHB-Pokal gegen Nordhorn - allerdings nicht in Halver

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Die HSG Nordhorn-Lingen (in rot) ist in der 1. DHB-Pokalrunde Gegner der SGSH Dragons. Allerdings wird es nicht in Halver zu diesem Duell kommen.

Schalksmühle – Die SGSH Dragons treffen im DHB-Pokal in der 1. Runde auf die HSG Nordhorn-Lingen. Damit sind der Erstliga-Aufsteiger aus dem Emsland und die Dragons wieder eine First-Four-Gruppe gelost worden.

Im August 2018 traf die Nordhorner in Halver in der 1. Runde auf der SG Flensburg-Handewitt und schieden aus. Die Dragons verloren anschließend gegen den TuS Ferndorf. In der neuen Saison sind nun an Stelle von Flensburg – der Meister trifft auf Lutz Weßeling und die Mecklenburger Stiere – und Ferndorf der Nord-Drittligist TSV Altenholz und Bundesligist SC DHfK Leipzig in der First-Four-Gruppe des Neff-Teams. 

Die Auslosung sieht Trainer Stefan Neff als sportlich reizvoll. „Wir sehen den DHB-Pokal ja ohnehin als letztes Vorbereitungsspiel vor dem Saisonstart, und da wartet noch einmal ein richtig guter Gegner auf uns, den wir ja aus dem letzten Jahr in Halver kennen“, sagt Neff. Natürlich ist die Hürde gegen das Team von Heiner Bültmann, das ein wenig überraschend einem so starken Rivalen wie Coburg im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga das Nachsehen gab, so hoch, dass ein Weiterkommen einer Sensation gleich käme. Eher schon ist die Konstellation so, dass am zweiten Tag des Wochenendes wohl Nordhorn und Leipzig die Kräfte messen werden. 

Womit man zur zweiten Frage kommt: Wo wird gespielt? Die Drittligsten Altenholz und SGSH Dragons haben das Erstzugriffsrecht für die Ausrichtung. Die Dragons allerdings werden sich nicht darum bewerben. „Die Auslosung ist nicht so bombastisch“, sagt Mark Wallmann, Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH, „da ist das wirtschaftliche Risiko an so einem Wochenende zu groß. Im letzten Jahr waren 120 Helfer auf den Beinen. Das kann man nicht jedes Jahr machen.“ Außerdem, so Wallmann, stellte sich die SGSH derzeit strukturell neu auf. „Wir wollen im Management noch professioneller werden“, sagt. In diesem Prozess passt ein aufwändiges Pokal-Unternehmen nicht. 

Es hätte also am 17./18. August nach Altenholz in Schleswig-Holstein gehen können. Die Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde (nördlich von Kiel) ist eine echte Handballgemeinde, der TSV spielte von 1982 bis 2010 mit Ausnahme zweier Spielzeiten immer in der 2. Bundesliga. Bekannte Handballer wie Rune Dahmke, Sebastian Preiß oder Alexander Bommes haben das TSV-Trikot getragen. Doch auch der TSV Altenholz lehnte bereits am Dienstag eine Ausrichtung ab - der TSV hat keine Halle. "Losglück sieht sicherlich anders aus, aber wir freuen uns auf den Kräftevergleich gegen eine Bundesligisten", stellte Matthias Fehrke, Geschäftsführer des TSV Altenholz, in einer Mitteilung des Vereins fest.

Als nächstes wird nun Nordhorn gefragt. Sollte auch Nordhorn abwinken, muss der SC DHfK Leipzig das Turnier ausrichten. Dann ginge die Dragons-Reise Mitte August nach Sachsen…

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