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Hüller-Rückkehr, aber viele Ausfälle

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Von: Thomas Machatzke

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Fabian Hecker reist mit den Dragons am Samstag nach Ahlen. © Wesley Baankreis

Schalksmühle – Das Menden-Erlebnis hat Handball-Drittligist SGSH Dragons sichtlich gut getan. Die Botschaft: So schlecht die Vorzeichen auch sein mögen – es kann doch etwas Gutes dabei herauskommen. Ein Mutmacher, denn schlecht sind die Vorzeichen auch vor dem Samstagabend, wenn die SGSH Dragons um 19.30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle bei der Ahlener SG antreten.

„So, wie wir aufgestellt sind, wird es auf jeden Fall ein ganz schweres Spiel“, sagt Trainer Stefan Neff. Die Vorzeichen: David Bleckmann weiterhin verletzt, Florian Diehl im Aufbautraining und aller Voraussicht nach nicht dabei, Todor Ruskov nach hartnäckiger Grippe erst seit Donnerstag wieder im Training und womöglich noch nicht wieder fit genug. Stanko Sabljic aufgrund von Knieproblemen definitiv nicht dabei. Dominic Luciano nach Vertragsauflösung gar nicht mehr im Kader. Lukas Hüller zurück im Kader, allerdings ohne eine Trainingseinheit in dieser Woche, denn der Spielmacher kehrt erst am Freitagabend von seinem studienbedingten Skiurlaub in Frankreich zurück. 

Kurzum: Personell gehen die Dragons am Stock, nehmen aus der Verbandsliga-Reserve erneut den jungen Cedric Geitmann mit. „Und Steffen Prior steht uns diesmal wenigstens ausgeruht zur Verfügung, weil die Reserve schon am Freitag spielt“, sagt Neff und freut sich auch über Kleinigkeiten. Nun haben die Ahlener allerdings auch ihre Probleme. Zu den Langzeitausfällen Voss-Fels und Wiegers hat sich zuletzt auch noch Kreisläufer-Hüne Ferdi Hümmecke gesellt, so dass die Kreisläufer-Position quasi vakant ist. 

David Wiencek als Verstärkung in der Winterpause

Dass darunter auch die Abwehr leidet, zeigte der Auftritt zuletzt beim VfL Gummersbach II (32:41). Die Ahlener sind auf Tabellenplatz neun zwar sorgenfrei und haben eine gute Saison gespielt, allerdings haben sie sich längst einen Platz im Niemandsland der Tabelle erspielt, was sie für die Saison-Zielgerade ein wenig zur Wundertüte und mithin unberechenbar macht. 

Für Stefan Neff ist das Bertow-Team eine der positiven Überraschungen der Saison. „Die Mannschaft hat sich unheimlich gefestigt. Jannis Fauteck hat ihr sehr gut getan, mit David Wiencek haben sie nun im Winter auch noch Qualität dazugeholt“, sagt Neff, „dazu ist in Ahlen immer richtig war los. Andererseits haben wir dort eigentlich immer gut ausgesehen. Aber man sollte nicht denken, dass so etwas wie gegen Menden immer funktioniert. Am Samstag sind alle Spieler in dieser besonderen Situation über sich hinausgewachsen. Aber das ist nicht selbstverständlich.“ 

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