Handball, 3. Liga

Dragons: Hannover, Kassel und Bremen statt Rheinland

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Keine Spiele der SGSH im für ihn günstigen Rheinland: Mark Schmetz.

Schalksmühle - Die Spielkommission der 3. Liga im Deutschen Handball-Bund hat getagt. Die Staffeln für die neue Spielzeit stehen fest. Gespielt wird ab dem 3./4. Oktober und damit in vier 18er-Staffeln. Die 16 NRW-Vereine wurden auseinandergerissen - für die SGSH Dragons warten keine Reisen mehr ins Rheinland, dafür nach Niedersachsen und Hessen.

Die erste wichtige Entscheidung, die die Kommission traf, war die Festlegung des Saisonstarts. Die 3. Liga legt damit zeitgleich mit den Spielklassen des HV Westfalen los. An Weihnachten wird nicht gespielt, wohl aber ab dem 9. Januar direkt wieder. Ein straffes Programm, das auch nötig ist, denn es warten 34 Saisonspiele auf alle Teams. Die Schlüsselzahlen sind noch nicht vergeben, einen Spielplan gibt es noch nicht.

Die Zusammensetzung der Staffeln wurde nach Gesichtspunkten der Fahrdistanzen festgelegt. Die sechs Mannschaften aus den Verbänden Mittelrhein und Niederrhein wurden danach der Staffel Mitte zugeordnet, fahren nun vermehrt nach Rheinland-Pfalz, ins Saarland und nach Hessen. Für die SGSH Dragons bedeutet dies: Zweitliga-Absteiger HSG Krefeld zählt in Zukunft ebenso nicht mehr zur Gegnerschaft wie der Vorjahresdritte Longericher SC, der Leichlinger TV, die Bergischen Panther, der VfL Gummersbach II und auch Aufsteiger Opladen. Gerade die Auswärtsfahrten nach Burscheid und Gummersbach zählten zu den kürzesten in der Vergangenheit.

Zehn Mannschaften aus NRW

In der Staffel Nord-West gibt es damit nur noch zehn NRW-Vereine: Die SGSH Dragons dürfen sich weiter auf Derbys gegen Eintracht Hagen, die SG Menden Sauerland Wölfe und den TuS Volmetal freuen. Dazu kommen aus Westfalen als Aufsteiger der ASV Hamm II, die Ahlener SG, GWD Minden II, das Team HandbALL Lippe II, LIT Nordhemmern/Nettelstedt II und der TuS Spenge.

Dazu kommen gleich acht Vereine aus anderen Bundesländern. Das interessanteste neue Gesicht ist der TuS Vinnhorst. Der Klub aus der Region Hannover will mit Macht in die 2. Bundesliga und ersetzt damit für Eintracht Hagen wohl die HSG Krefeld als Hauptkonkurrenten. Vinnhorst war im vergangenen Jahr Dritter der Nord-Ost-Staffel (hinter Dessau und Rostock) und kam im Sommer in die Schlagzeilen, als man kurz vor einer Verpflichtung von Ex-Bundestrainer Christian Prokop stand. Prokop aber sagte dann doch ab.

Freude bei Cloppenburgs Abteilungsleiter Christian Bien

Aus der Region Hannover sind außerdem der HSV Hannover und Hannover-Burgwedel dabei. Dazu kommen drei Niedersachsen-Teams aus der Region der Oberliga Nordsee. Neben dem altbekannten OHV Aurich stiegen der ATSV Habenhausen (Stadtteil von Bremen) und der TV Cloppenburg auf. Die Habenhausener sind der SGSH aus zwei gemeinsamen Spielzeiten bekannt. Der TVC spielt erstmals drittklassig - hier kennt man in Schalksmühle vor allem den Abteilungsleiter: Christian Bien ist ein Kind des Schalksmühler Handballs, lebt aber inzwischen in Cloppenburg und freut sich mit dem TVC nun besonders auf die Duelle mit den Dragons.

Komplettiert wird das Feld der 3. Liga Nord-West von zwei Mannschaften aus der Region Kassel: Der KSV Eintracht Baunatal spielte dabei in der Vergangenheit schon einmal in der Weststaffel. Die ESG Gensungen/Felsberg ist ein komplett neuer Gegner für das Team von Trainer Mark Schmetz. Apropos Mark Schmetz: Für den Niederländer ist die Klasseneinteilung kein Geschenk. Die sechs Auswärtsspiele bei den seinem Wohnort am nächsten liegenden Gegnern wird es nun nicht geben. Diese Gegner fahren nun ins Saarland…

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