Vizemeister-Feier am Wehberg nach 34:16-Kantersieg

Lorena Lange war mit acht Toren zweitbeste Torschützin der Landesliga-A-Jugend der HSG Lüdenscheid. Foto: Krüger

Lüdenscheid -   Mit einer Niederlage und einem Sieg verabschiedeten sich die beiden A-Jugend-Landesligateams der HSG Lüdenscheid aus dem Punktspielbetrieb.

– In der Übersicht:

A-Junioren-Landesliga: JSG Hattingen-Welper – HSG Lüdenscheid 23:22 (11:10): Eine gute kämpferische Leistung bescheinigten die Schlachtenbummler den Jugendhandballern aus der Bergstadt beim Tabellenzweiten in Hattingen. Dabei sah es zunächst alles andere als gut für die HSG aus. Trainer Heiko Fischer steckte noch im Stau, als seine Schützlinge bereits nach zehn Minuten deutlich mit 1:5-Toren hinten lagen. Doch dank einer positiven Einstellung, gelang der HSG langsam wieder der Anschluss. Beim 8:9 aus Lüdenscheider Sicht (20.) war die Partie wieder offen, kurz nach dem Wechsel gingen die Sauerländer sogar 12:11 in Führung.

In der 40. Minute griffen jedoch die Schiedsrichter – nach HSG-Sicht mit wenig Fingerspitzengefühl – vorentscheidend ein. Zeitstrafen gegen Rohr, Elverfeld und Torhüter Ferizi (wurde im Gehäuse von Paetz vertreten) brachten fast zwei Minuten dreifache Unterzahl, in der aus einem 15:17 ein 16:20 wurde. Die Fischer-Sieben kämpfte sich wieder heran, doch in der Schlussminute verhinderten wiederum zweifelhafte Pfiffe der Unparteiischen, dass die Blau-Gelben noch eine Ausgleichschance erhielten.

A-Juniorinnen-Landesliga: HSG Lüdenscheid – Lüner SV 34:16 (17:8): „Eine Super-Kulisse für unser letztes Saisonspiel“, meinte Michael Kapp, der sich nach dem Kantersieg seines Teams in den „Handballtrainer-Ruhestand“ verabschiedete. Zahlreiche Freunde und Verwandte der Spielerinnen und auch die HSG-Trommler, die nach dem Spiel der Landesliga-Herren in Schwerte noch gekommen waren, sorgten für eine prima Stimmung in der Sporthalle am Wehberg. Die Lüdenscheiderinnen legten ihrerseits einen fulminanten Start hin, führten nach acht Minuten 5:0 und bauten den Vorsprung kurz nach der Halbzeit durch Maren Georgi auf zehn Tore aus (18:8, 31.). Beide Torhüterinnen trugen ebenfalls zur guten Mannschaftsleistung der Blau-Gelben bei, deren gute Form nach Kapps Worten etwas zu spät in der nur acht Spieltage langen Landesliga-Runde kam. In dieser Verfassung waren die Kreisstädterinnen aber auf jeden Fall eine Nummer zu groß für den Lüner SV und durften nach dem 34:16 ausgelassen den Vize-Titel in der Sporthalle der ReichweinSchule feiern.

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