Drittligist SGSH gewinnt den Kronen-Cup

Dominic Luciano (links) durfte im ersten Turnierspiel sein Debüt als SGSH-Torhüter geben. Foto: Machatzke

Dortmund -  Die SG Schalksmühle-Halver hat nach 2007, 2008, 2009 und 2010 zum fünften Mal den Kronen-Cup des TuS Westfalia Hombruch gewonnen. Im Finale des Turniers in der Sporthalle Renninghausen setzte sich das von Co-Trainer Axel Meyrich gecoachte Team gegen den Oberligisten TuS Volmetal 14:9 durch.

Von Thomas Machatzke

Die Volmetaler stellten mit Ex-SGSH-Spieler Niklas Polakovs (14 Tore) den besten Goalgetter des Tages. Der Fairplay-Preis ging an den Verbandsligisten OSC Dortmund.

Für die SGSH begann das Turnier am Vormittag keineswegs mit einem Ärgernis. Es waren gleich zwei: Zum einen fehlte Marcel Kämmerer, der als einziger Torhüter vorgesehen war, zum anderen hatte Spielmacher Christian Feldmann das erste Turnierspiel verschlafen.

Da die Ausfall-Liste ohnehin lang war (Formella, Skabeikis, Brauckmann, Diehl, Mayer, M. Luciano und im ersten Spiel zudem Oberste), war die Laune entsprechend. Dominic Luciano kramte tief in seiner Vergangenheit, in der er bis zur C-Jugend Torhüter gewesen war und hütete kurzerhand in kurzen Hosen das Tor. Unter einem guten Stern stand das Auftaktspiel gegen den OSC Dortmund aber dennoch nicht. Es ging trotz einer 5:2-Führung 7:9 verloren.

Vor dem zweiten Spiel gegen Borussia Höchsten verstärkten Dhani Wernscheid, Keeper der Kreisliga-Mannschaft, und auch Feldmann das Team. Es ging nicht nur personell bergauf. Die Höchstener wurden beim 18:7 auseinandergenommen. Die Basis dafür war eine exzellente Abwehr und ein guter Mateusz Rydz als Regisseur.

Das letzte Gruppenspiel war ein Endspiel um den Semifinal-Einzug. Oberligist Hagen II hatte auch gegen den OSC Dortmund verloren. Es war ein einseitiges Kräftemessen. Mit dem inzwischen eingetroffenen Marc Oberste stellte die SGSH eine starke 6:0-Abwehr hin, drückte nach Ballgewinnen aufs Tempo und gewann 12:5.

Im Halbfinale wartete Neu-Drittligist Soester TV als Gegner. Die Soester hatten alle Vorrundenspiele gewonnen und zuletzt ja auch dreimal in Folge den Kronen-Cup. Es wurde ein gewohnt hitziges Duell: Die SGSH führte 7:3, der STV stellte auf offene Manndeckung um, glich auf 7:7 aus. Es wurde hektisch. Dmytruszynski sah nach Foul an Bekel rot, Wernscheid erhielt beim Siebenmeter von Eckervogt einen harten Kopftreffer, für den Eckervogt auch rot sah. Großes Theater, wie immer... Die SGSH indes hatte die besseren Antworten und gewann 12:7.

Ein Sonderlob für Dhani Otis Wernscheid

Im Finale wartete der TuS Volmetal, der den OSC Dortmund ausgeschaltet hatte. Es wurde ein ruhigeres Spiel – die SGSH deckte exzellent, machte Tempo und siegte letztlich ungefährdet 14:9. Dafür gab es 750 Euro Preisgeld. Axel Meyrich war versöhnt. „Nach dem sehr unerfreulichen Start haben wir eine kontinuierliche Entwicklung gesehen“, bilanzierte der Coach und lobte besonders Dhani Otis Wernscheid für dessen tolle Vorstellung.

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