Tennis

Freude über eine ganz besondere Herausforderung

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Thomas Behr spielt mit den Herren 55 des TC RW Gevelsberg in der Regionalliga.

Halver – Etwas verspätet jagen die Tennisspieler wieder im Meisterschaftsgeschehen dem gelben Filzball hinterher. Für den Halveraner Thomas Behr stellt diese Sommersaison 2020 etwas Besonderes dar.

Mit dem TC RW Gevelsberg geht Behr, normalerweise Trainer und Spieler beim TV Berkenbaum, in der Tennis-Regionalliga der Herren 55 an den Start. Über diese Premiere freut er sich sehr. Denn: „Die Chance, in der höchsten deutschen Spielklasse zu spielen, bekommt man nicht jeden Tag. Das ist eine ganz andere Herausforderung, die wir als Team mit großer Spannung angehen“, so Thomas Behr.

Mannschaft und Umfeld in Gevelsberg sind für den Halveraner kein Neuland. Bereits seit einigen Jahren spielt Behr in der Wintersaison für den TC Rot-Weiß, mit dem er in der zurückliegenden Hallensaison den Aufstieg in die Westfalenliga schaffte. Über das sportliche Niveau in der Regionalliga sagt Thomas Behr: „Das ist noch einmal etwas ganz anders im Vergleich zu den Verbands- und Westfalenligen. Man trifft gerade mit den Mannschaften aus dem Rheinland auch auf ganz neue Gegner.“

Im ersten Saisonspiel hatten es die Gevelsberger aber zunächst mit einem altbekannten Dauerrivalen, den TCH Münster, zu tun und mussten sich mit 1:8 geschlagen geben. Nur vier Tage später sah es dann aber anders aus: Mit dem 6:3-Erfolg über den Korschenbroicher TC fuhren Behr und Co. den ersten Saisonsieg ein. Der Halveraner, der nominell an Position fünf spielt, steuerte durch ein 6:3, 6:2 gegen Matthias Schlier einen Zähler bei.

Am Samstag steht für die Rot-Weißen ein Heimspiel gegen den TC Lese GW Köln an, und einer der Saisonhöhepunkte wartet nach den Sommerferien, wenn es am 28. August zum altehrwürdigen Rochusclub nach Düsseldorf geht.

Dank einer coronabedingten Ausnahmeregelung in diesem Sommer können die Tennisspieler das Abenteuer Regionalliga ganz entspannt angehen. Es gibt keine Absteiger, sodass Thomas Behr und seine Mitspieler auch 2021 in jedem Fall nochmals in der höchsten deutschen Spielklasse der Herren 55 antreten dürfen.

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