TSV Herscheid überrascht die etablierten Teams

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In seinem ersten Turnierspiel feierte der TSV Lüdenscheid gegen Türkiyemspor Plettenberg zwar einen 3:1-Sieg, doch am Ende reichte es für Fabrice Kele und seine Mitspieler ebenso wie für Türkiyemspor nicht zum Weiterkommen.

Lüdenscheid - Landesligist FSV Werdohl ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden: Als klassenhöchster Teilnehmer in der Vorrundengruppe 11 setzte sich die Mannschaft von Neutrainer Alen Terzic am Sonntag am Lüdenscheider Stadtpark souverän als Gruppensieger durch.

Von Marc Kusche

Am Ende standen als ungeschlagener Erster 22 von 24 möglichen Punkten zu Buche, lediglich beim 1:1 gegen das Überraschungsteam TSV Herscheid hatte die FSV Federn gelassen. Enger lief es auch noch gegen den TSV Lüdenscheid (1:0) und insbesondere den Iserlohner A-Ligisten Eintracht Ergste, als Zekovic und Breitenbach erst in der Schlussminute einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg ummünzten.

Seine Stärke unterm Dach zeigte auch der ausrichtende LTV 61. Zwei Tage nach dem Sieg beim Mitternachtsturnier des TuS Ennepe qualifizierte sich das Krumbholz/Glörfeld-Team auch ohne den verletzten Goalgetter Klatt als Zweiter für den Regionalcup. Lediglich gegen die FSV Werdohl kassierten die Honsel-Kicker beim 0:2 eine Niederlage.

Schon recht frühzeitig stand auch das Weiterkommen von Bezirksligist TuS Plettenberg fest, der damit beim Regionalcup am kommenden Sonntag in Plettenberg neben der Ausrichterrolle auch sportlich vertreten ist. In den ersten sechs Runden blieben die Michailidis-Schützlinge gar ungeschlagen, ehe es gegen den LTV 61 (1:2) und die FSV (0:5) noch zwei Schlappen setzte. Doch auch Rang drei reichte zur Qualifikation.

Später Versetaler Jubel über ersten Sieg

Für die Überraschung sorgten vor wie tags zuvor nur gut 100 Zuschauern am Stadtpark aber die C-Liga-Kicker des TSV Herscheid. Hatten sie schon mit oben erwähntem 1:1 gegen Werdohl für einen Paukenschlag gesorgt, so reichte es am Ende gar mit Platz vier zur Qualifikation für den Regionalcup. Und um diesen vierten Rang kam es im vorletzten Turniermatch des Tages quasi zu einem echten Endspiel, als die Müggenbrucher auf Eintracht Ergste trafen. Beide Mannschaften benötigten einen Sieg zum Weiterkommen, bei einem Unentschieden wäre der TSV Lüdenscheid der „lachende Dritte“ gewesen. Und der lachte auch bis drei Minuten vor Schluss, als es noch 1:1 stand, doch dann schlugen die Herscheider, die schon im vorangegangenen Turnierverlauf mit technisch sauberem Fußball und ungemeiner Einsatzfreude überzeugt hatten, noch dreimal zu, ließen sich nach dem 4:1 entsprechend von ihrem Anhang – dem mit Abstand lautstärksten der Veranstaltung – feiern.

Keine Rolle im Kampf um die Qualifikation spielte von Beginn an ein Trio mit Türkiyemspor Plettenberg, TuS Versetal und TuRa Eggenscheid. Die Versetaler freuten sich letztlich noch darüber, dass ihnen in ihrem vorletzten Spiele mit einem 2:0 gegen Eggenscheid der einzige Sieg gelang, noch länger mussten derweil die TuRaner auf Zählbares warten: Erst in ihrem letzten Match sprang für die Spieler vom Dickenberg wenigstens ein 3:3 gegen Türkiyemspor heraus.

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