Budenzauber beim Kiersper SC entschieden

FSV nun Rekordsieger am Felderhof

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Am Kiersper Felderhof läuft am Sonntag der Sparkassen-Pokal.

Kierspe - Die Halle am Felderhof war bestens besetzt, der Budenzauber hat seinen Reiz nicht verloren: Der Sparkassen-Pokal des Kiersper SC ging am Ende an den Landesligisten FSV Werdohl, der sich im Finale 5:2 gegen den Bezirksligisten RSV Meinerzhagen durchsetzte und damit nun mit zwölf Titeln alleiniger Rekord-Champion am Felderhof ist. Der KSC belegte Rang drei.

In der Gruppe A hatten nach der Hälfte der Vorrunde der RSV Meinerzhagen und A-Ligist VfB Altena die besten Karten. Die Burgstädter feierten dabei einen ebenso überraschenden wie hochverdienten 3:2-Erfolg nach 3:0-Führung gegen Landesligist FSV Werdohl, gewannen überdies gegen die noch punktlose KSC-Reserve. Der RSV Meinerzhagen hielt sich gegen Rönsahl und den KSC II schadlos und bezwang danach auch die FSV Werdohl 5:4, steht damit als erster Halbfinalist fest. Der VfB Altena verspielte dagegen durch ein 1:2 gegen Rönsahl seine gute Ausgangslage und musste im Fernduell mit Rönsahl und Werdohl wieder bangen. Und tatsächlich: Bis zuletzt hielt der VfB gegen Meinerzhagen ein 0:0, kassierte aber eine Minute vor dem Ende einen Gegentreffer, machte auf und verlor noch 0:3. So verpasste das Zejnullahu-Team das Weiterkommen, und Landesligist FSV Werdohl zog im Dreier-Vergleich aufgrund des besten Torverhältnisses ins Seminfinale ein.

41. Sparkassen-Cup des Kiersper SC

In der Gruppe B steuerten zunächst der Kiersper SC und der FC Phoenix Halver bisher auf Halbfinal-Kurs. Der KSC setzte sich in seinen ersten Spielen gegen Meinerzhagen II und den SC Lüdenscheid sicher durch. Phoenix bezwang zunächst den TuS Plettenberg und drehte anschließend gegen Meinerzhagen II einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:2-Erfolg. Perfekt machte Phoenix den Halbfinal-Einzug dann durch ein 3:2 gegen den KSC. Der Gastgeber musste dadurch zittern, erwartete ein echtes Endspiel ums Weiterkommen gegen den TuS Plettenberg. Das aber gewannen die Kiersper 2:1 und folgten so Phoenix in die Runde der letzten Vier.

Im ersten Halbfinale siegte der RSV Meinerzhagen dann verdient im Derby gegen den KSC 3:1. Das zweite Halbfinale ging 4:3 an die FSV Werdohl, die damit Phoenix Halver ausbremste. Im Spiel um Platz drei setzte sich nach Neun-Meter-Schießen der KSC gegen Phoenix Halver 7:6 durch. Das Finale war eine deutlichere Angelegenheit. Zwar brachte Demir den RSV 1:0 in Führung, doch die abgezocktere FSV drehte danach durch Sarris (2), Avdia und Bektas die Partie zum 1:4. Das 2:4 von M. Aktas kam zu spät - R. Zekovic sorgte mit dem Tor zum 2:5-Endstand für die endgültige Entscheidung im Finale.

Die Vorrunden-Resultate:

Gruppe A
Kiersper SC II – RSV Meinerzhagen I 2:5
TSV Rönsahl – FSV Werdohl 3:4
VfB Altena – Kiersper SC II 3:0
RSV Meinerzhagen I – TSV Rönsahl 2:1
FSV Werdohl – VfB Altena 2:3
TSV Rönsahl – Kiersper SC II 2:0
FSV Werdohl – RSV Meinerzhagen I 4:5
VfB Altena – TSV Rönsahl 1:2
Kiersper SC II – FSV Werdohl 1:4
RSV Meinerzhagen I – VfB Altena 3:0
1. RSV Meinerzhagen I 4 4 0 0 15: 7 12
2. FSV Werdohl 4 2 0 2 14:12 6
3. TSV Rönsahl 4 2 0 2 8: 7 6
4. VfB Altena 4 2 0 2 7: 7 6
5. Kiersper SC II 4 0 0 4 3:14 0
Gruppe B
Kiersper SC I – RSV Meinerzhagen II 7:1
FC Phoenix Halver – TuS Plettenberg 2:1
SC Lüdenscheid – Kiersper SC I 1:3
RSV Meinerzhagen II – FC Phoenix Halver 2:4
TuS Plettenberg – SC Lüdenscheid 2:2
FC Phoenix Halver – Kiersper SC I 3:2
TuS Plettenberg – RSV Meinerzhagen II 3:2
SC Lüdenscheid – Phoenix Halver 2:4
Kiersper SC I – TuS Plettenberg 2:1
RSV Meinerzhagen II – SC Lüdenscheid 2:5
1. FC Phoenix Halver 4 4 0 0 13: 7 12
2. Kiersper SC I 4 3 0 1 14: 6 9
3. SC Lüdenscheid 4 1 1 2 10:11 4
4. TuS Plettenberg 4 1 1 2 7: 8 4
5. RSV Meinerzhagen II 4 0 0 4 7:19 0

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