Wintercup: Knüller-Vorrunde in Lüdenscheid

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Uwe Görge als Vertreter des Fußball-Kreises Lüdenscheid, LTV 61-Abteilungsleiter Thomas Gabel und Marc Kostewitz von der Volksbank in Südwestfalen (von links) nahmen am Donnerstagabend die Auslosung der Gruppen vor, die am 4. und 5. Januar in Lüdenscheid ausgetragen werden.

Kreisgebiet - Der Volksbanken-Wintercup ist und bleibt das größte Hallenfußball-Turnier in NRW. „Wir sind mit 144 Teams zum sechsten Mal in Folge ausverkauft“, betonte Turnierkoordinator Ralf Detzner, der am Donnerstagabend die 31. Auflage dieser Mammut-Turnierserie präsentierte. Unter dem Dach der Volksbank Sauerland in Hüsten wurden zugleich die Vorrundengruppen ausgelost. In Summe wird beim Wintercup ein Preisgeld von 16000 Euro ausgeschüttet, zudem werden im Rahmen von Sonderaktionen Preise im Gesamtwert von 8000 Euro vergeben.

Der Startschuss für den Volksbanken-Wintercup fällt 2020 am 4. und 5. Januar, der finale Supercup in Sundern steigt am 2. Februar. Mit den Vorrundenspielorten Balve (Ausrichter SuS Beckum) und Lüdenscheid (Ausrichter LTV 61) sowie dem Regionalcup in Plettenberg (Ausrichter TuS Plettenberg) macht der Wintercup einmal mehr auch im Kreisgebiet Station.

Wie schon bei der Jubiläumsauflage in diesem Jahr werden die auf Kreisebene kickenden Mannschaften in den 16 Vorrundengruppen unter sich sein. In den vier Regionalcups steigen dann die insgesamt 16 überkreislich kickenden Mannschaften ins Turniergeschehen ein. Gesetzt für den Regionalcup in Plettenberg, der am Samstag, 18. Januar, über die Bühne gehen wird, sind die Bezirksligisten TuS Neuenrade, Ausrichter TuS Plettenberg, SV 04 Attendorn und Sinopspor Iserlohn. Landesligist FSV Werdohl, der in den vergangenen Jahren Stammgast war beim Wintercup, ist 2020 nicht am Start.

Gespielt wird in den 16 Vorrundengruppen nach dem Modus „jeder gegen jeden“, in jeder Gruppe qualifizieren sich die erfolgreichsten drei Mannschaften für die nächste Runde. Für die insgesamt zwölf Qualifikanten aus den Vorrunden in Balve und Lüdenscheid geht es weiter beim Regionalcup in Plettenberg, hinzu kommen in Böddinghausen die genannten vier überkreislichen Teams. In der Zwischenrunde wird zunächst in vier Vierergruppen gespielt. Für die Erst- und Zweitplatzierten dieser vier Gruppen geht es beim Regionalcup dann weiter mit dem Viertelfinale. Die vier Halbfinalisten sind für den finalen Supercup in Sundern qualifiziert, spielen aber freilich noch den Regionalcup-Sieger und den dritten Platz aus. Wie schon in diesem Jahr gibt es also auch bei der 31. Auflage kein Doppel-K.o-System.

Neu bei der 31. Auflage ist allerdings die Spielzeit, die von einmal neun auf einmal acht Minuten gekürzt wurde. Beim Supercup in Sundern, den der TuS Sundern ausrichten wird, wird es erneut zunächst vier Vierergruppen geben, die jeweils Erst- und Zweitplatzierten lösen die Tickets für den finalen Showdown, der klassisch mit Viertel-, Halb- und Finale ausgetragen wird. Der Turniersieger streicht 3000 Euro ein, insgesamt werden beim Supercup 9000 Euro ausgeschüttet.

In den 16 Vorrundengruppen – samstags geht es um 14 Uhr los, sonntags bereits um 12 Uhr – kassieren die Gruppensieger jeweils 150 Euro für die Mannschaftskasse, die Gruppenzweiten und Gruppendritten nehmen jeweils 100 bzw. 50 Euro mit. Der Torschützenkönig aller 16 Vorrundengruppen gewinnt 200 Euro, der erfolgreichste Torschütze beim Supercup streicht ebenfalls 200 Euro ein. Bei den vier Regionalcup-Turnieren werden 1800 Euro ausgeschüttet – also 450 Euro pro Spielort. Um einen Euro erhöht wurden die Preise für die Tageskarten. Besucher der Vorrunden zahlen 5 Euro für ein Tagesticket, beim Regionalcup sind es 6 und beim Supercup 7 Euro. Im Rahmen der Sonderaktionen werden auch wieder beliebte Fanpreise ausgelobt.

Besondere Freude hatte Turnierkoordinator Ralf Detzner am Donnerstag bei der Auslosung der Vorrundengruppen für den Spielort Lüdenscheid. LTV-Abteilungsleiter Thomas Gabel, Kreiskassierer Uwe Görge und Marc Kostewitz von der Volksbank in Südwestfalen bewiesen glückliche Händchen und sorgten bei der Ziehung für einen Turniersamstag (4. Januar) in der Bergstadt, der es in sich haben dürfte. Mit dem TSV, SC, SV Hellas, Polonia und der Zweitvertretung der Rot-Weißen sind gleich fünf Lüdenscheider Mannschaften in dieser Achtergruppe, die mit dem B-Ligisten TSKV Altena, dem C-Ligisten FC Altena 69 und dem A-Ligisten TuS Stöcken-Dahlerbrück komplettiert wird. „Das ist wie eine Stadtmeisterschaft – und das an einem Samstag. Da kannst du einen eigenen Bierwagen nach Lüdenscheid bringen“, wandte sich Detzner mit einem Augenzwinkern an den Vertreter der Krombacher-Brauerei, Meinolf Reinscheid.

Etwas weniger Lokalkolorit haben die Vorrundenspiele, die am Sonntag, 5. Januar, in Lüdenscheid ausgetragen werden. Aus dem Kreisgebiet dabei sind neben dem A-Liga-Team des LTV 61 die A-Ligisten Türkiyemspor Plettenberg, SC Plettenberg und Eyüp Werdohl sowie der ambitionierte B-Ligist TuS Linscheid-Heedfeld. Hinzu kommen die B-Ligisten Vatanspor Meggen und VfL Engelskirchen sowie der C-Kreisligist SF Azadi Atttendorn. Unter der Regie des SuS Beckum werden am Wochenende 11./12. Januar in Balve die Qualifikanten für den Regionalcup in Plettenberg ermittelt.

In der „Gruppe Krombacher“ am Samstag ins Rennen gehen die A-Ligisten SG Balve/Garbeck und SV Affeln, die B-Ligisten SG Beckum/Hövel und TSV Ihmert, die C-Ligisten TuS Wandhofen, SSV Stockum, SKC Maroc Hamm sowie D-Ligist TuS Neuenrade II. In der „Gruppe Goldbäckerei Grote“ am Sonntag am Start sind die A-Ligisten TuS Sundern II, SV Türk Attendorn, SSV Küntrop und FC Overberge, die B-Ligisten TuS Plettenberg II, TuS Langenholthausen II und FC Hemer Erciyes sowie C-Ligist RW Mellen.

Auf Reisen gehen am Sonntag, 5. Januar, der VfB Altena und P.A.S. Plettenberg. Der A-Ligist aus der Burgstadt kickt in Ense/Bremen, der neue D-Liga-Klub aus der Vier-Täler-Stadt parallel in Wickede (Ruhr).

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