Hallenfußball: Sparkassen-Pokal

Bei KSC-Budenzauber: Carbotta will Treppchenplatz

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Gutklassiger Hallenfußball ist garantiert beim Turnier des Kiersper SC um den Sparkassen-Pokal. Am Start ist unter anderem auch der KSC-Ligarivale TuS Plettenberg.

Kierspe - Es ist ein lieb gewonnener Dauerbrenner zwischen Weihnachten und Silvester, das große Hallenturnier des Kiersper SC um den Sparkassen-Pokal. Am Freitag geht der „Budenzauber“ in der Felderhof-Sporthalle in seine 44. Auflage.

Am Start ist freilich auch der „Serientäter“ aus dem Lennetal. Vier Mal in Folge triumphierte Landesligist FSV Werdohl zuletzt bei diesem Klassiker am Felderhof. „Wir fahren gerne nach Kierspe, haben Bock auf dieses Turnier“, sagt FSV-Routinier Simon Felbick, der in der Felderhof-Sporthalle heute einmal mehr zwischen den Pfosten stehen und im Team der FSV so etwas wie der „Herbergsvater“ sein wird. 

Denn der Landesligist vom Riesei schickt mit Erkut Orhan, Marvin Bonevski, Georgios Kalaitzis, Stavros Karagiorgidis, Andre Schüngel, Kosta Sarris, Reda Belkaious, Redouane El Alami und Nico Spais ein doch recht junges Team aufs Parkett, das in der Vorrundengruppe B mit den A-Kreisligisten Kiersper SC II, LTV 61, SC Lüdenscheid und auch mit dem Westfalenligisten RSV Meinerzhagen die Klingen kreuzen wird. 

Der heimische Branchenführer von der Oststraße wird beim Turnier des Nachbarn eine „schlagkräftige Truppe“ stellen, wie es RSV-Trainer Mutlu Demir betont: „Wir wollen uns von unserer besten Seite präsentieren – und auch gewinnen.“ Primär setzen die Meinerzhagener am Felderhof laut Demir auf „ortsnahe Spieler“ wie Ewald Platt, Hakan Aktas oder Hakan Demir. Die Gruppe A wird derweil vom gastgebenenden Kiersper SC angeführt. Gruppengegner des KSC sind B-Ligist RSV Meinerzhagen II, die A-Ligisten SV Hellas Lüdenscheid und TSV Rönsahl sowie Bezirksliga-Rivale TuS Plettenberg, bei dem Mitte Dezember ja ein gewisser Kosta Michailidis auf die Trainerbank zurückgekehrt ist. 

Erst Ende November hatte Michailidis beim KSC die Brocken hingeworfen und daraufhin die „Co-Trainer“ Marco Carbotta und Jan Thomas das Zepter übernommen. „Wir haben zweimal in der Halle trainiert und wollen auf jeden Fall die Vorrunde überstehen“, sagt Marco Carbotta, der beim eigenen „Budenzauber“ besser abschneiden möchte als im Vorjahr und in diesem gut besetzten Feld „unter die ersten Drei“ kommen möchte. Verzichten muss er auf die verletzten Leo Becker und Manuel Wolf sowie auf die Urlauber Michele Solla und Muhammedemin Güzel. Im Tor der Kiersper stehen wird Rouven Noll. 

Das erste Spiel des Tages bestreiten ab 15.15 Uhr der KSC und die Reserve des RSV Meinerzhagen, gegen 20.25 Uhr sollen die Vorrundenspiele beendet sein. Um 20.45 Uhr beginnen die Halbfinals, gegen 22 Uhr soll dann der Turniersieger feststehen. Der Sieger streicht 300 Euro ein, für den Zweitplatzierten gibt es 200 Euro, für den Dritten 100 Euro und für das Team auf Rang vier noch 50 Euro. Gespielt wird mit Rundum-Bande, die Spielzeit beträgt in der Vorrunde zwölf Minuten und ab den Halbfinals dann 15 Minuten. 

„Das Turnier ist gut besetzt. Und ich denke, dass es auch gut besucht sein wird. Wir haben schließlich ganz bewusst Mannschaften aus dem heimischen Raum eingeladen“, betont der KSC-Vorsitzende Thomas Butz, der das große Helferteam gut gerüstet sieht für die Neuauflage des Klassikers zwischen Weihnachten und Silvester. 

Gruppe A: Kiersper SC, RSV Meinerzhagen II, TuS Plettenberg, SV Hellas Lüdenscheid, TSV Rönsahl 

Gruppe B: Kiersper SC II, RSV Meinerzhagen, FSV Werdohl, LTV 61, SC Lüdenscheid 

Turnierbeginn Vorrunde: 15.15 Uhr; Halbfinals: 20.45 Uhr; Finale: 21.51 Uhr

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