Hallenfußball

Finalsieg gegen Neuenrade: 13. KSC-Triumph beim eigenen Hallenturnier

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Bezirksliga-Duell im Finale des Budenzaubers am Felderhof: Tom Hoffmann (links) setzte sich mit dem Kiersper SC 4:2 gegen den TuS Neuenrade durch und sicherte dem Gastgeber damit zum 13. Mal den Turniersieg zwischen den Jahren.

Kierspe – Der Sparkassen-Pokal bleibt im oberen Volmetal, denn der Gastgeber hat’s wieder getan: Zum 13. Mal triumphierte der Kiersper SC am Freitagabend bei der 45. Auflage seines eigenen Hallenfußballturniers.

Im Endspiel setzte sich die Mannschaft des ausrichtenden Staffel-5-Bezirksligisten mit 4:2 gegen den in der Bezirksliga 4 beheimateten TuS Neuenrade durch. Das intensiv geführte Finale kam toremäßig erst in den letzten fünfeinhalb Minuten auf Touren. In Überzahl – KSC-Winterneuzugang Hakan Aktas musste eine Zeitstrafe absitzen – brachte Joni Avdia die Neuenrader zunächst in Führung. 

Doch als es dann auf der anderen Seite Ugur Öztürk für zwei Minuten erwischte, schlugen die Kiersper zurück, glichen durch Timo Eick zum 1:1 aus. Und damit nicht genug: Tom Hoffmann und erneut Eick schossen den KSC auf die Siegerstraße, von der sie sich auch durch Tamer Karas 3:2-Anschlusstor nicht mehr abbringen ließen. „Apo“ Aslanidis machte mit dem vierten Treffer alles klar. 

Rang drei vor gut gefüllten Rängen in der Felderhof-Sporthalle ging an den A-Ligisten RSV Meinerzhagen II, der damit seine 1. Mannschaft, die auf eine Teilnahme in Kierspe verzichtet hatte, würdig vertrat. Das „kleine Finale“ gegen die FSV Werdohl entschied die RSV-Reserve im Neunmeterschießen mit 3:1 für sich, nachdem es nach Ablauf der regulären 15 Minuten 2:2 gestanden hatte. 

Eklat durch den SSV Marienheide

Der Eklat eines ansonsten harmonischen Turniertages hatte sich schon auf den ersten Metern am Nachmittag ereignet. Im Duell des SSV Marienheide mit der FSV Werdohl verletzte sich ein Spieler des oberbergischen A-Ligisten schwer an der Hand. Kann passieren, sollte man meinen – aber die „Heier“ nahmen dies zum Anlass, sich mit dem Hinweis auf die ihrer Meinung nach ohnehin zu harte Gangart gänzlich aus dem Turnier zu verabschieden. 

Konsequenz dieser gleichermaßen überzogenen wie nicht von Sportsgeist zeugenden Entscheidung: Genauso wie die Partie gegen die Werdohler, die der SSV eigentlich mit 4:3 gewonnen hatte, wurden auch die weiteren drei Begegnungen, an denen die Marienheider eigentlich noch beteiligt gewesen wären, mit 2:0 für den jeweiligen Gegner gewertet. Das hatte die Konsequenz, dass dem RSV Meinerzhagen II schon ein einziger „echter“ Sieg – nämlich der 4:2-Erfolg im Auftaktspiel gegen den SC Lüdenscheid – dazu reichte, sich als Zweitplatzierter der Vorrundengruppe A für das Halbfinale zu qualifizieren. 

Hallenfußball: 45. Sparkassen-Pokal des Kiersper SC

Am Ende waren die Volmestädter ein einziges Törchen besser als der punktgleiche SCL, der genauso wie auch der TuS Stöcken-Dahlerbrück auf sechs Zähler kam. Unangefochtener Gruppensieger wurde mit der maximalen Ausbeute von zwölf Punkten der klassenhöchste Turnierteilnehmer, die FSV Werdohl. Aufgrund des freiwilligen Marienheider Ausscheidens war die Niederlage der Zejnullahu-Truppe gegen den SSV ja hinfällig geworden. 

Klare Verhältnisse in den Halbfinalpartien

Einen solchen Dominator wie die Lennetaler gab’s in der Gruppe B derweil nicht. Dort blieben der TuS Neuenrade und der Kiersper SC letztlich aber ohne Niederlage und verbuchten nach zwei Siegen und zwei Unentschieden jeweils acht Punkte. Dank des besseren Torverhältnisses ging Rang eins an die Hönnestädter. Zwar war für den viertplatzierten TSV Rönsahl das Turnier damit ebenso nach der Vorrunde beendet wie für den VfB Altena und den sieglosen LTV 61. Immerhin aber konnte die „Twente“ für sich reklamieren, das schönste Tor der Veranstaltung erzielt zu haben: Schütze war Henrick Schmitz, der beim 4:1-Sieg gegen den LTV 61 per Fallrückzieher der Marke „aus dem Fußball-Bilderbuch“ erfolgreich war. 

Eine relativ klare Angelegenheit waren beide Halbfinals. Zwar machte es der Kiersper SC gegen die FSV Werdohl zeitweise spannend, weil er einige klare Einschussgelegenheiten liegen ließ, am Ende aber stand ein 5:2-Sieg für den Ausrichter auf der Anzeigetafel. Ein Treffer mehr fiel im zweiten Vorschlussrundenduell: 6:2 zu Gunsten des Bezirksligisten TuS Neuenrade lautete das Resultat gegen die Meinerzhagener Reserve.

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