In Lüdenscheid geht es um die Fußball-Stadtkrone

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In der BGL-Halle wird am Wochenende um die Lüdenscheider Hallen-Stadtmeisterschaft gespielt.

LÜDENSCHEID -  Ein Dutzend Bewerber gibt es, am Ende aber kann es nur einen geben: Am Samstag und am Sonntag wird in der BGL-Halle um die Lüdenscheider Hallen-Stadtmeisterschaft im Fußball gespielt. Es ist ein Ausscheidungsrennen. Nach dem ersten Tag bleiben acht der zwölf gemeldeten Teams übrig, die sich am zweiten Tag nochmals erst in Gruppen und dann in K.o.-Spielen gegenüberstehen – Spannung ist da beim Lüdenscheider Budenzauber garantiert.

Mit Ausnahme von A-Kreisligist TuRa Brügge sind alle stärkeren Teams der Einladung von Ausrichter LTV 61 gefolgt. So sind die Titelkämpfe offen, einen Topfavoriten jedenfalls – wie in früheren Jahren RW Lüdenscheid, als der Nattenberg-Klub noch deutlich hochklassiger spielte als die Stadtkonkurrenz – gibt es nicht.

Titelverteidiger ist der Ausrichter: Noch als B-Kreisligist setzte sich das seinerzeit noch von Fabian Dilks trainierte Team vor zwölf Monaten in der Halle gegen die höherklassigen Rivalen durch. Schon da deutete der LTV 61 seine Klasse an. Im Frühjahr dann folgte der Aufstieg in die Kreisliga A. Und auch in der neuen Spielklasse hat sich der LTV 61 in der Spitzengruppe etabliert. So wäre es keine Überraschung, wenn der Klub wieder ein gewichtiges Wörtchen im Titelkampf mitsprechen würde. In der Gruppe A trifft der LTV 61 heute u.a. auf die Bezirksliga-Kicker von RW Lüdenscheid. Diese beiden Teams dürften den ersten Tag eher als Gewöhnungsphase an die Halle und das Spiel mit längsseitigen Banden begreifen.

In der Gruppe treffen sich mit dem SV Hellas und dem SC Lüdenscheid gleich zwei Bezirksligisten, dazu kommt mit dem Türkischen SV noch ein A-Ligist. So ist die Gruppe B die etwas besser besetzte Gruppe am Samstagnachmittag – ab 13 Uhr spielen die beiden Sechser-Gruppen jene acht Mannschaften aus, die auch am zweiten Turniertag dabei sein werden.

Neuer Modus mit Cut am Samstag

„Wir haben den Modus geändert“, sagt Thomas Gabel vom LTV 61, „in der Vergangenheit gab es Mannschaften, die praktisch ausgeschieden waren, am zweiten Tag aber noch für ein oder zwei Spiele kommen sollten. Das hat hier und da für Unzufriedenheit gesorgt.“ Wer diesmal den zweiten Tag erreicht, hat alle Chancen und mindestens vier Turnierspiele. In zwei Vierer-Gruppen werden am Sonntag ab 13 Uhr die vier Teams ermittelt, die nach der zweiten Gruppenphase am späteren Nachmittag im Halbfinale und danach im Endspiel aufeinander treffen. Und dann wird es feststehen – jenes Team, das sich mit einem Titelgewinn aus dem Jahr 2013 verabschieden darf.

Thomas Machatzke

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