Handball

„Wenn die anderen patzen, sind wir da“

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Hagens Kreisläufer Tom Bergner peilt mit seinem Team den Aufstieg an.

Kreisgebiet – Am Freitag heißt es „Derbyzeit“ und Spitzenspiel zugleich. Der VfL Eintracht Hagen empfängt die SGSH Dragons (19.30 Uhr/Krollmann Arena). Vor der Begegnung sprach Sportvolontär Julian Witzel mit Hagens Kreisläufer und U 19-Nationalspieler Tom Bergner, der in der Jugend selbst bei den Dragons spielte, über die Besonderheit des Duells und die weiteren Ziele für diese Spielzeit.

Herr Bergner, wie schätzen Sie ihren kommenden Gegner, die SGSH Dragons, ein? 

In den letzten Jahren haben die Dragons einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht und sich in diesem Jahr auch noch einmal in der Breite verstärkt. Sie sind ein Spitzenteam in der Liga. Das wird ein gutes Spiel. Aber ich glaube, wenn wir unsere Leistung bringen und unsere Fans im Rücken haben, wird es schwer uns zu schlagen. Sich auf einen Tipp festzulegen, ist trotzdem schwierig. 

Ist es für Sie aufgrund Ihrer Vergangenheit bei den Dragons ein besonderes Spiel? 

Nein, ich habe den Verein vor über zwei Jahren verlassen und hatte ohnehin zum Seniorenbereich wenig Kontakt. Es gibt für mich keine Extrabrisanz, das wird ein normales Spiel, ich möchte mich da nicht verrückt machen lassen. Aber trotzdem freue ich mich auf die Begegnung. Die Halle wird gut besucht sein, da wird eine tolle Atmosphäre herrschen. Solche Spiele haben schon ihren besonderen Reiz. 

Wie sehen Ihre weiteren Ziele in dieser Saison aus und wo landet der VfL Eintracht Hagen am Saisonende? 

Ich möchte mich in dieser Spielzeit weiterentwickeln und jede Minute Spielzeit in der 3. Liga dafür nutzen. Die WM im Sommer war schon ein Höhepunkt und hat mich weiter nach vorne gebracht (Anm. der Red.: Bergner wurde mit der U 19 Vize-Weltmeister und zudem als Kreisläufer ins All-Star-Team berufen). Aber ich glaube trotzdem, dass das erst der Anfang meiner Karriere war und noch weitere Höhepunkte folgen. Dafür werde ich alles tun und bei Hagen habe ich dafür beste Voraussetzungen. Die Liga ist auch zum jetzigen Zeitpunkt die richtige. Zudem kann ich meine Karriere parallel zu meiner Ausbildung als Industriekaufmann vorantreiben. Mit der Mannschaft peilen wir den Aufstieg an. Wenn die anderen einen Patzer machen, wollen wir da sein und das ausnutzen. Das ist unser erklärtes Ziel. 

Herr Bergner, vielen Dank für das Gespräch!

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