Basketball, Oberliga

Das Topspiel als Fehlerfestival

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Ausgebremst: Tim Tripel verlor mit den Baskets aus Lüdenscheid am Samstagabend das Topspiel in Hagen.

Hagen – Es sollte das Topspiel der beiden bis dato ungeschlagenen Mannschaften sein, das sich die Baskets Lüdenscheid mit dem TSV Hagen liefern wollten. Doch ein Topspiel war es am am Samstagabend in Hagen-Altenhagen nur selten. Stattdessen erlebte der Basketball-Oberligist in der Volmestadt bei der 77:89 (35:49)-Niederlage einen Abend zum Vergessen.

Zu groß waren die Probleme, die das Hujic-Team über weite Strecken hatte. Ein starkes drittes Viertel und ein guter Start in den Schlussabschnitt reichten so nicht, um die erste Saisonniederlage zu verhindern. Wie schwer der Abend für die Gäste werden würde, zeigte sich bereits früh nach den noch ausgeglichenen ersten drei Minuten der Partie. In der Offensive herrschte viel Chaos, Ungenauigkeit und eine allenfalls durchwachsene Wurfauswahl, so dass die Baskets im Angriff viele Möglichkeiten ausließen. Zwar hatte der TSV teils ähnliche Schwierigkeiten, bekam durch seine behäbige Spielweise aber etliche Foulpfiffe und Freiwürfe.

Einzig der Umstand, dass die Hagener von der Linie keinen guten Start erwischten, sorgte trotz zwölf Fouls der Baskets im ersten Viertel beim 18:22 (10.) noch für ein offenes Spiel. Doch im zweiten Abschnitt wuchs der Abstand dann rasant an. Beim 19:31 (13.) waren die Volmestädter erstmals zweistellig weggezogen, während die Baskets weiter auf der Suche nach der eigenen Form waren. Bis zum 35:49 -Pausenstand pendelte sich der Abstand dann immer mehr ein. Und auch in den ersten Minuten des dritten Viertels schien es so weiterzugehen – bis das Hujic-Team den Schalter umlegte.

Dank Bekendorf mit Führung in Schlussabschnitt

Während die Defensive den TSV auch ohne Fouls deutlich besser in den Griff bekam, waren es in der Offensive Lüsebrink unter dem Korb und der immer stärker werdende Bekendorf, die zusammen einen 8:0-Lauf hinlegten und die Baskets beim 47:55 (24.) wieder in Schlagdistanz brachten. Fortan schmolz der Abstand immer wieder, bevor Bahri mit einem Dreier zum 64:62 (29.) für die erste Baskets-Führung seit der ersten Minute sorgte. Als im Schlussabschnitt der Lauf weiterging und die Gäste, wieder angeführt von Bekendorf, sich ein 75:67 (35.)-Polster erspielten, schien die Wende geschafft.

Doch gerade in der entscheidenden Schlussphase kam die Baskets-Offensive wieder komplett zum Erliegen. Während der TSV aus allen Lagen traf und bereits beim 75:77 (37.) wieder vorne lag, hatten die Gäste dem absolut nichts mehr entgegenzusetzen. Einzig von der Freiwurflinie gelangen der Mannschaft von Trainer Amir Hujic nur noch zwei Punkte, was unterm Strich aber viel zu wenig war, um nach dem starken Zwischenhoch noch ernsthafte Chancen auf den vierten Saisonsieg zu haben.

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