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„Between“ patzt und landet auf Rang sieben

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Von: Thomas Machatzke

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Platz sieben bei der Deutschen Meisterschaft der Sparte Gymnastik & Tanz belegte die Formation „Between“.
Platz sieben bei der Deutschen Meisterschaft der Sparte Gymnastik & Tanz belegte die Formation „Between“. © TuS

Nach den großen Erfolgen beim Deutschland-Cup der Kleingruppen im Frühsommer hat der TuS Meinerzhagen seiner Erfolgsgeschichte beim Bundesfinale DTB-Dance und der Deutschen Meisterschaft in der Sparte Gymnastik & Tanz in Röbel kein weiteres herausragendes Kapitel hinzugefügt. „Das Wochenende war durchwachsen“, bilanzierte Abteilungschefin Sinja Kruska und wollte mit den gezeigten Leistungen nicht recht zufrieden sein.

Röbel - Mit der Absage der als Westfalenmeister für Röbel qualifizierten Jugend-Formation „Beyond“ fehlte das wahrscheinlich aussichtsreichste TuS-Team bei den Titelkämpfen in Mecklenburg-Vorpommern. „Diese Formation wäre sicherlich für einen Treppchenplatz in Frage gekommen“, stellte Kruska mit Blick auf die Leistungen der anderen Jugendteams in Röbel fest. Allein: Klassenfahrten hatten dem Meinerzhagener Team einen Strich durch die DM-Rechnung gemacht.

Die anderen beiden Formationen aus dem oberen Volmetal kamen letztlich nicht in Treppchennähe: Die „Between“ landete am Samstag in Röbel bei den Deutschen Meisterschaften der Sparte Gymnastik & Tanz in der Hauptklasse 18+ auf dem siebten Platz. Das war dann doch etwas weniger als erhofft. Allerdings nicht ohne Grund. „Bei der Gymnastik haben wir zu viele Verluste gehabt“, stellte Kruska selbstkritisch fest. Sie stand für die Formation „Between“ gemeinsam mit Melanie Moor, Jacqueline Schwesinger, Fenja Dehlen, Franka Schröder, Charlotte Laufer, Cindy Demirtas und ihrer Schwester Annika Kruska auf der Fläche. Ein erfolgsverwöhntes Team, das sich inzwischen selbst trainiert.

Vielleicht hätte uns ein Trainer, der von außen draufschaut, doch gut getan.

Abteilungschefin Sinja Kruska

„Vielleicht hätte uns ein Trainer, der von außen draufschaut, doch gut getan“, stellte Kruska fest, „wir haben die Choreografie sicherlich nicht so exakt auf den Punkt getanzt wie noch 2019.“ 2019 allerdings startete die „Between“ auch noch beim Nachwuchs. Die Konkurrenz in der Hauptklasse war eine andere. Hier siegte am Ende der Abo-Meister TSC Neubrandenburg vor dem TV Sersheim und dem TV Langen.

Mit dem Thema „Eat, sleep, rave, repeat“ reichte es am Sonntag im Tanzfinale immerhin noch zu einem mehr als achtbaren vierten Rang. Im Gymnastikfinale (Thema „Nancy Mulligan“) stand letztlich nur der achte Platz zu Buche. Das bildete gut die Leistungen im Hauptwettbewerb ab. „Im Tanz war der Vortrag besser als bei den Westfälischen Meisterschaften“, stellte Kruska fest.

Die zweite Meinerzhagener Formation in Röbel waren die ehemaligen „Moms“, die als „Fly“ in der Altersklasse 30+ beim Bundesfinale DTB-Dance starteten. „Das Team hat sich fürs Finale qualifiziert“, stellte Sinja Kruska fest. Im Feld der neun Formationen reichte es also für den zweiten Durchgang der besten Acht, der am Nationalfeiertag stattfand und die Wettkämpfe in Röbel beschloss. Hier allerdings stand mit der Choreografie zu „Catwomen“ letztlich „nur“ der achte Platz zu Buche für Cindy Demirtas, Marina Hartwig, Celina Moreyko, Christin Weiß, Irina Dubowik, Olga Siebert und Laura Hartschwager, die von Charlotte Laufer und Silke Kruska aufs Bundesfinale vorbereitet worden waren. In dieser Klasse siegte der Oldenburger TB vor dem SC Überau und dem TSV Stein.

Einmal Siebter, einmal Achter, keine Treppchennähe – fürs Jahr 2023 gibt es auf nationaler Ebene für die Meinerzhagener Formationen Luft nach oben, wobei die Abteilung mit zwei Teams unter den „Top 8“ in Deutschland trotz der Gewissheit, dass es besser hätte laufen können, gleichwohl auch ein bisschen stolz auf dieses Abschneiden sein darf.

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