Vereinsleben

Solide Bilanzen und Kontinuität im Vorstand

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Jochen Feldhaus (rechts) zeichnete die Jubilare Andreas Reintke und Careen Hoffmann aus. Martin Krigar war ebenso wie Udo Hießerich bei der Versammlung verhindert.

Lüdenscheid - Der TuS Grünewald hat vor dem Veranstaltungsverbot seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Dabei blickte der TuS auf ein durchaus zufriedenstellendes Jahr zurück.

Bei der Jahreshauptversammlung des TuS Grünewald am Freitagabend über eine gute Stimmung, doch ein ganz normaler Abend war es natürlich nicht im Sitzungsraum am Wermecker Grund angesichts der aktuellen Coronavirus-Entwicklungen. Zum einen war das Treffen der Grünewalder eine der wenigen Versammlungen, die an diesem Abend überhaupt noch stattfanden. Andererseits war es vorerst auch die letzte Aktivität des Vereins. 

Nachdem der Wettkampfbetrieb ohnehin durch die Absagen der Verbände zum Erliegen kommt, gilt Gleiches auch für den Trainings- und Sportbetrieb an sich. „Die Gesundheit steht für uns alle im Vordergrund und ist uns sehr wichtig. Daher stellen wir ab sofort den kompletten Sport- und Trainingsbetrieb ein. Vorerst bis zum 19. April. Danach müssen wir sehen, wie es weitergeht“, erklärte der Vorsitzende Jochen Feldhaus direkt zu Beginn der Versammlung – und verkündete damit noch vor dem allgemeinen Sportverbot in NRW das Aus für alle Aktivitäten des TuS. 

Sportler des Jahres: Turnfestsiegerin Gisela Karbstein (hinten links) mit Jochen Feldhaus und den jungen, erfolgreichen Turnerinnen des Vereins.

Wie gut das Sportangebot des Grünewalder im Normalfall angenommen wird, erklärte Feldhaus den mehr als 30 anwesenden Mitgliedern später bei seinem Bericht. „Mit der Auslastung der Angebote sind wir sehr zufrieden. Dabei profitieren wir, wie auch unsere vier Kooperationsvereine auch davon, dass die Mitglieder des jeweils anderen Vereins die Angebote wahrnehmen können“, sagte der Vorsitzende. 

Auch was das sportliche Abschneiden der Grünewalder betrifft, lag hinter dem TuS einmal mehr ein erfolgreiches Jahr. „Dazu zählen natürlich unsere Abteilungen Turnen und Rhönrad. 2019 war aber auch das Landesturnfest für uns sehr erfolgreich“, sagte Feldhaus. Eine der erfolgreichen Teilnehmerinnen des Landesturnfests in Hamm erhielt dann auch die Auszeichnung als „Sportlerin des Jahres“ beim TuS Grünewald. Für ihren Sieg im Wahlwettkampf in Hamm erhielt Gisela Karbstein die Auszeichnung. Ebenfalls als „Sportler des Jahres“ geehrt wurde die Mannschaft der Mädchen, die den Titel bei den Gaumannschaftswettkämpfen im November erkämpft hatte. Zum Team zählten Skadia Haarhaus, Nika Piorkowski, Jana Wilczek und Hanna Schulte. 

Insgesamt ist der TuS Grünewald mit aktuell 498 Mitgliedern zwar wieder ganz knapp unter die 500-er Marke gefallen. Insgesamt sind die Zahlen aber ebenso stabil wie auch die finanzielle Situation nach einem ordentlichen Haushaltsjahr. 

Trotz dieser positiven Rückblicke und Ehrungen sah Vorsitzende aber keineswegs Gründe, sich auf dem Erreichten auszuruhen. „Der Verein ist gut aufgestellt. Aber wir möchten immer auf dem Laufenden bleiben und dem Stand der Dinge sein, was unsere Angebote angeht“, sagte Feldhaus. 

Für dieses Jahr laufen die Planungen bei den Veranstaltungen, wenn sie denn wie geplant stattfinden können, bereits auf Hochtouren. So ist aktuell für den 7. Juni das Familiensportfest geplant, das die Nachfolge des Picknicks samt Sportfest antreten soll. Dabei planen die Grünewalder eine Spenden-Olympiade für Kinder und Jugendliche als Wettbewerb, deren sportliche Stationen so geplant sind, dass sie unabhängig vom Wetter im Freien oder in der Halle am Wermecker Grund stattfinden können. 

Weiterhin überlegt der TuS, ob beim kommenden Stadtfest eventuell zusammen mit den Kooperationsvereinen und der LG Lüdenscheid, zu deren Trägervereinen die Grünewalder gehören, ein gemeinsamer Stand betrieben werden soll, nachdem im Vorjahr der eigene Stand nur mit viel Mühe lief. Im November fungiert der TuS dann zudem als Ausrichter für die Turnstadtmeisterschaften und die Gaumannschaftswettkämpfe in der BGL-Halle. Zudem gibt es im Verein Planungen, am 14. November einen eigenen Laternenumzug auszurichten. 

Damit die Angebote und Kurse des Vereins auch weiter gut und ausreichend mit Übungsleitern bestückt sind, wies der stellvertretende Vorsitzende Dietmar Sprung noch einmal ausdrücklich auf das Präventionskonzept hin, für das alle Übungsleiter ein erweitertes Führungszeugnis brauchen. „In den kommenden Tagen und Wochen schicken wir die Unterlagen raus. Wir bitten alle Trainer und Übungsleiter die Sache ernst zu nehmen und die Unterlagen schnell zu bearbeiten und die Sachen zu erledigen. Ohne das Führungszeugnis kann in Zukunft niemand mehr, der 14 Jahre oder älter ist, als Trainer oder Übungsleiter arbeiten“, machte Sprung deutlich. Ziel sei es, möglichst alle Unterlagen der Lüdenscheider über den Stadtsportverband bei der Stadt beantragen zu lassen, auch um die Kosten für die Einzelnen und den Verein möglichst zu vermeiden. 

Abgerundet wurde die Versammlung durch die Wahlen. Dabei wurden Annette Fichtner (Technische Leiterin), Hans-Joachim Pfohl (Presse- und Werbewart) sowie Jochen Feldhaus als Sozialwart allesamt für eine weitere Amtszeit in ihren Positionen wiedergewählt. Als neue Kassenprüferin wurde Katharina Giller gewählt.

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