Motorsport

Bernd Hömberg startet in seine 15. Saison

Bernd Hömberg
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Der Plettenberger Motorsportler Bernd Hömberg geht in seine 15. Rennsaison.

Bereits am kommenden Samstag, 20. März, startet die Nürburgring Langstrecken Serie (NLS), ehemals bekannt unter dem Namen VLN, in die neue Saison. Mit dabei sein wird auch wieder der Plettenberger Motorsportler Bernd Hömberg.

In einer Pressemitteilung hatte die Veranstaltergemeinschaft zuvor bestätigt, dass die diesjährigen Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings wie geplant durchgeführt werden können. Nach Absage der letzten drei NLS-Rennen 2020 hatte sich die VLN-Führung intensiv mit den entsprechenden Behörden der Landesregierung Rheinland-Pfalz sowie der Kreisverwaltung Ahrweiler besprochen, um die neue Saison möglich zu machen.

„Das bedeutet Planungssicherheit für unsere Teams und einer Vielzahl an Unternehmen rund um den Nürburgring, die direkt oder indirekt vom Motorsport leben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns auf eine möglichst reibungslose Saison,“ sagt Christian Stephani, Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co. KG.

Damit werden die Probe- und Einstellfahrten am 20. März und das erste Rennen, die 66. Westfalenfahrt am 27. März, wie geplant stattfinden können.

Grundlage für die Ausrichtung der Veranstaltungen ist das Hygienekonzept der VLN, das im Vergleich zum Vorjahr abermalig modifiziert wurde, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

So gewähren die Organisatoren in diesem Jahr nur Personen, die einen negativen Covid-19-Test vorweisen können, Zutritt zum Fahrerlager. Im gesamten Paddock, auch unter freiem Himmel, sind alle Beteiligten zum Tragen einer medizinischen Maske verpflichtet. Weiterhin werden Kontakte weitestgehend minimiert und die Abläufe dementsprechend angepasst. Änderungen am Konzept sind situationsabhängig jederzeit möglich.

Gemäß der aktuell geltenden Vorgaben für Sportveranstaltungen sind Zuschauer auch 2021 vorerst nicht zugelassen. „Hier arbeiten wir gemeinsam mit dem Nürburgring an Lösungen“, sagt Stephani.

„Aktuell sind mehrere Einsätze geplant, aber wer weiß, was da noch auf uns zukommt. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich froh, dass wir in die Saison starten dürfen.“

Bernd Hömberg

Hömberg greift erneut ins Lenkrad

Auch in diesem Jahr ist der Plettenberger Bernd Hömberg wieder mit von der Partie, steht vor seiner mittlerweile 15. Rennsaison. Nachdem der Routinier aufgrund der anhaltenden Corona Pandemie 2020 zwangsweise pausieren musste, freut er sich auf die neue Saison: „Ich kann es kaum erwarten, wieder ins Auto zu steigen“, schmunzelt Hömberg. Dennoch bleibt er realistisch und mahnt zur Vorsicht: „Aktuell sind mehrere Einsätze geplant, aber wer weiß, was da noch auf uns zukommt. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich froh, dass wir in die Saison starten dürfen.“

Auf welchem Fahrzeug der Plettenberg angreifen wird, steht indes noch nicht fest. Hömberg: „Derzeit laufen Gespräche mit mehreren Teams. Nach aktuellem Stand kommen als Einsatzfahrzeuge gleich zwei Modelle in Frage.“ Zum einen erwägt Hömberg einen Start in der stark umkämpften BMW M2 CS Cup Klasse, welche in der Vergangenheit sogar die VLN-Meister stellen konnte. Zum anderen liebäugelt er mit einem Seat Cupra TCR, welcher in der gleichnamigen TCR Klasse an den Start gehen würde.

„Neben den Verhandlungsgesprächen ist natürlich auch die finanzielle Unterstützung durch Sponsoren ausschlaggebend für die Wahl des Einsatzfahrzeuges“, resümiert Bernd Hömberg. „Weitere Sponsoren würden mir die Entscheidung durchaus erleichtern. Interessenten können hierzu gerne Kontakt aufnehmen.“ - Jan Patrick Wagner

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