Letzter Test der FSV Werdohl vor dem Ernstfall

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Die FSV Werdohl um Moritz Klamann, Marius Maus und Philipp Fischer will gegen den TuS Grünenbaum Selbstvertrauen tanken.

Werdohl - Als erstes Team aus dem Fußballkreis Lüdenscheid steht dem Branchenführer am Sonntag das erste Pflichtspiel der neuen Saison bevor. In der ersten Runde um den Westfalenpokal empfängt die FSV Werdohl den Oberligisten ASC 09 Dortmund. Vorher gibt es noch eine Möglichkeit, Selbstvertrauen zu tanken. 

Der freundschaftliche Vergleich gegen den TuS Grünenbaum am Dienstagabend (19 Uhr, Riesei) die letzte Möglichkeit, Selbstvertrauen zu tanken. Und genau darauf hofft auch Alen Terzic. Der FSV-Chefcoach war nach dem schwachen Auftritt seiner Schützlinge am Samstag bei der 1:2-Niederlage gegen den Bezirksliga-Neuling ASSV Letmathe nicht einmal im Ansatz zufrieden. „In der Nachbetrachtung war unsere Leistung extrem unbefriedigend. Wir hätten dominanter und zielgerichteter auftreten müssen. Unsere Kompaktheit war einfach nicht gut“, fand der Iserlohner deutliche Worte.

Zehn Tage nach dem starken Auftritt und dem Sieg beim Westfalenligisten SpVg Olpe prägten zahlreiche ungenaue Zuspiele in der Vorwärtsbewegung das Spiel des Landesligisten, der sich offensichtlich schwer tut, wenn er selbst die Initiative ergreifen muss. In Olpe glänzten die Werdohler mit einer kompakten Defensive, setzten nach Balleroberung immer wieder Nadelstiche. In Letmathe hingegen waren Brüll, Klamann und Co. hingegen gefordert, gegen gut sortierte Letmather selbst das Spiel zu machen, zu agieren statt zu reagieren. Und das ging gründlich daneben, weil es im Mittelfeld an Kreativität mangelte und die Zuspiele selten den erwünschten Abnehmer fanden.

Da verwundert es nicht, dass Alen Terzic am Dienstagabend in einem weiteren Vergleich gegen einen Bezirksliga-Neuling vieles von dem sehen möchte, was er am Samstag von seinen Mannen eben nicht zu sehen bekam – gutes Umschalt- und Passspiel, flüssige Kombinationen, Zweikampfpräsenz und Spielfreude.

Verzichten muss der FSV-Übungsleiter auf Defensiveckpfeiler Robert Bierkoch, der in Letmathe nach einem Schlag auf das rechte Fußgelenk ausgewechselt werden musste und eine starke Prellung davontrug. Wieder an Bord ist Torhüter Marcus Grete und wahrscheinlich auch Urlaubsrückkehrer Musa Sesay, der für das Offensivspiel ganz sicher eine echte Bereicherung ist.

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