Pioniere: LTV 61 gründet eine Futsal-Abteilung

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Der LTV 61 will „Futsal“ – unser Bild im hessischen Bebra – auch im Fußball-Kreis Lüdenscheid salonfähig machen.

Lüdenscheid -  Die Fußball-Abteilung des Lüdenscheider Turnvereins 61 um Alexander Niedergesäß und Bernd Michels ruft als erster Verein der Bergstadt eine Futsal-Abteilung mit dem Namen Futsal 61 Lüdenscheid ins Leben. Startschuss ist am Mittwochabend, 2. April, in der Sporthalle der Theodor-Heuss-Realschule. Dort findet das erste Training statt, die genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

Von Emanuel Holz

Eingeladen sind Kicker jeden Alters, die Lust haben, die offizielle Hallenfußball-Version der FIFA auszuprobieren. Geplant ist zunächst eine Trainingseinheit pro Woche (jeden Mittwoch), bei großer Resonanz wäre auch freitags ein Platz in der Realschulhalle frei. Zudem ist eine Abteilung für den Nachwuchs geplant, aber: „Da wir nicht wissen, wie groß die Resonanz sein wird, steht die Jugendabteilung noch in den Sternen“, meint der LTVer.

„Wir wollten ein interessantes Angebot schaffen und einen neuen Weg einschlagen“, sagt Niedergesäß, der in der Kreisliga A für den LTV kickt und während seiner Zeit als Sportstudent in Köln für die „Futsal Panthers Köln“ in der Westdeutschen-Futsal-Liga aktiv war. Mit Erfolg: Als Meister qualifizierte sich das Team für den Europapokal.

Die junge Abteilung möchte Niedergesäß mithilfe seiner Erfahrungen „mit ins Rollen bringen“. Futsal 61 Lüdenscheid macht momentan auf facebook und auf der LTV-Webseite auf sich aufmerksam, desweiteren sind Plakate und Aushänge geplant. Zudem hofft der Klub auf effektive Mundpropaganda.

„Futsal ist im Kommen“, weiß Niedergesäß aus Gesprächen mit dem Verband, bei dem sich immer mehr Vereine anmelden. Von einem Ligabetrieb wie in Köln ist die Region um Lüdenscheid weit entfernt, langfristig hoffen die Verantwortlichen, dass sich genug Vereine aus dem Umkreis finden, um eine Liga zu gründen. Der Verband koordiniert derzeit die Anmeldungen, um in naher Zukunft einen Ligabetrieb auf die Beine zu stellen, bei dem man „nicht so weit fahren muss“, hofft Niedergesäß. Wann das der Fall sein wird, ist völlig offen.

„Beim Futsal wird ein schneller Ball gespielt, man kann mehr tricksen und die Spiele sind spannender als beim normalen Fußball. Denn pro Angriff darf man den Ball nur einmal zum Torwart spielen“, weiß der erfahrene Futsal-Spieler und hofft auf große Resonanz.

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