Grube bleibt Trainer der FSV Werdohl II

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Uwe Grube gibt bei der FSV Werdohl II weiter die Richtung vor.

Werdohl -  Uwe Grube bleibt auch in der kommenden Saison Trainer der FSV Werdohl II. Diese Entscheidung teilte der Coach am Dienstag Carsten Minker, noch Trainer der ersten Mannschaft und ab dem kommenden Sommer Sportlicher Leiter der FSV, mit.

Grube hatte sich nach einem aus seiner Sicht „sehr guten Gespräch“ mit Minker Ende vergangener Woche Bedenkzeit bis zum Dienstag erbeten. „Es ging zu keinem Zeitpunkt um finanzielle Dinge“, stellt Grube klar, dass er vor allem im Trainingsbetrieb und im Austausch mit der Landesliga-Elf einige Veränderungen durchgesetzt haben wollte.

Letztlich entschied sich der Trainer, der einige Akteure aus dem aktuellen Kader der zweiten Mannschaft bereits seit der D-Jugend unter seinen Fittichen hat, für einen Verbleib am Riesei. Erst zum Start der laufenden Spielzeit hatte Grube das Amt von Erhard Krengel übernommen. Nach einem 1:0-Sieg über den TSV Weißtal hatte die FSV-Reserve unter seiner Regie vor zehn Tagen das Saisonziel Klassenerhalt in der Bezirksliga vorzeitig erreicht.

Nachdem die Zweitvertretung zuletzt häufig auf Verstärkungen „von oben“ angewiesen war, wollen Grube und Minker den Kader der Reserve künftig breiter aufstellen – auch um in den Trainingseinheiten dienstags und donnerstags eine klarer definierte Gruppe zu haben. „Wichtig ist, dass wir einen eigenen Kader bauen“, unterstreicht Grube, denn: „Wir spielen nicht in irgendeiner Kirmes-Liga, sondern in der Bezirksliga. Jeden Sonntag treten wir gegen erste Mannschaften anderer Vereine an.“

Minker begrüßte Grubes Entscheidung, das Engagement am Riesei fortzusetzen. „Es war unser Bestreben, dass das weiter gehr. Das ist eine gute Sache im Zuge der Kontinuität“, so Minker, der nun die Gespräche mit den Spielern der zweiten Mannschaft und möglichen externen Neuzugängen forcieren wird. „Wir wollen es hinbekommen, dass der Kader der zweiten Mannschaft selbst bezirksliga-tauglich ist“, stellt der neue Sportchef die Maxime heraus.

Gleichwohl solle es für die Akteure der Zweiten weiterhin der Anspruch sein, irgendwann in das Aufgebot der Ersten aufzurücken, ergänzt Minker. - Von Christian Müller

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