Handball

Kempa-Mobil und Trainerseminar: „Ein riesiger Mehrwert“

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B-Lizenz-Inhaber und DHB-Nachwuchsleistungstrainer Sebastian Zuther leitete Training und Seminar in der Sauerlandhalle.

Altena - Sie hatten nicht zu viel versprochen, die Funktionäre der Sport Union Altena. Der vergangene Samstag war ein abwechslungsreicher, lehrreicher, intensiver, aber auch sehr stimmungsvoller Tag für die Altenaer Nachwuchshandballer in der „Sauna“ Sauerlandhalle. Der Besuch des sogenannten Kempa-Mobils des Deutschen Handball-Bundes, das zum zweiten Mal Station am Pragpaul machte, war aus Sicht des Veranstalters ein voller Erfolg.

Unter der Regie von B-Lizenz-Inhaber und DHB-Nachwuchsleistungstrainer Sebastian Zuther, der von Trainern und Betreuern der SUA unterstützt wurde, standen zwei schweißtreibende Trainingseinheiten à 90 Minuten für die rund 30 Mädchen und Jungen der Sport Union auf dem Programm. In der Halle waren verschiedene Stationen aufgebaut, die es zu absolvieren galt. Werfen, passen, fangen, aber auch Übungen zur Schulung der Koordination standen auf dem vielseitigen Programm. Primär ging es darum, spielerisch den Spaß am Handball zu vermitteln. Unter anderem musste nach einer 360-Grad-Drehung aufs Tor geworfen werden. Eingesetzt wurden zwischendurch auch Bälle, die eher eckig als rund waren. Das Training sollte sich so ganz bewusst etwas abheben vom Alltagstraining.

„Mit etwa 30 Kindern und Jugendlichen liegen wir auch im Hinblick auf das Ende der Pfingstferien im Soll und sind voll zufrieden. Es sind Übungen für Anfänger dabei, es ist Techniktraining dabei. Im Großen und Ganzen geht es um das Einmaleins des Handballs. Und um den Spaß am Sport“, wirkte der SUA-Vorsitzende Christian Coordt während der laufenden Übungen sichtlich zufrieden mit diesem „exklusiven Handballtag“ und betonte mehrfach die gute Arbeit, die Sebastian Zuther, der beim THW Kiel die U17 trainiert, im Lennetal geleistet habe.

Zuther hatte bereits am Donnerstag und Freitag das knapp achtstündige Trainerseminar, das als C-Lizenz-Verlängerung durch den Handballverband Westfalen anerkannt war und an dem 24 Trainerinnen und Trainer teilgenommen hatten, geleitet und verbrachte mit seinem Team somit drei Tage in der Burgstadt. „Es ist sehr schön hier. Wir haben uns zusammen mit Christian die Umgebung angesehen, waren unter anderem auf der Burg. Altena lädt auf jeden Fall zum Wiederkommen ein“, sagte der B-Lizenz-Inhaber, der sich vorstellen könnte, mit einer Kieler „Jugendmannschaft mal hier herzukommen“ und für ein paar Tage in Altena die Zelte aufzuschlagen – beispielsweise im Rahmen der Saisonvorbereitung. Auch mit dem Verlauf des Trainerseminars zeigte sich Zuther zufrieden: „Aus meiner Sicht ist es super gelaufen. Alle Trainer waren entsprechend bei der Sache. Die Kids haben toll mitgemacht, haben diszipliniert trainiert. Es war ein Austausch da, es sind interessante Fragen gestellt worden. Auch ich habe interessante Aspekte aus Altena mitnehmen können.“

Ein weiteres Trainerseminar und einen erneuten Besuch des Kempa-Mobils am Pragpaul könnte sich Christian Coordt gut vorstellen. Der SUA-Vorsitzende zog jedenfalls nach drei knackigen Tagen in der Sauerlandhalle überaus zufrieden Bilanz: „Allein das zweitägige Trainerseminar war ein Riesenerfolg. Nicht nur unsere, sondern auch die externen Trainer haben sich bei Sebastian Zuther vielmals für die neuen Eindrücke und für das innovative Training bedankt. Dazu haben unsere Kinder und Jugendliche, die als Demoteams fungiert haben, einen riesigen Mehrwert mitgenommen. Und sie haben sich auch in den Einheiten verbessert. Wenn wir das jetzt noch rüberprojezieren in das normale, in das tägliche Training, dann sind wir auch da einen großen Schritt weiter.“

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