Heimvorteil genutzt: Gelstern nun alleine an der Spitze

Das Team des GC Gelstern holte gestern den Tagessieg.

SCHALKSMÜHLE -   Die 1. Klubmannschaft des GC Gelstern hat den Heimvorteil genutzt. Das Team aus dem Schalksmühler Höhengebiet setzte sich am 3. Spieltag der Gruppe 4 der DGL-Gruppenliga vor dem bisher punktgleichen Rivalen GC Sauerland durch und hat damit alleine die Tabellenspitze übernommen.

Bei bestem Golfwetter zeigten die acht Golfer des GC Gelstern eine starke Vorstellung und wurden so ihrer Favoritenstellung gerecht. Bei 72,4 Schlägen über CR-Wert des Platzes betrug der Vorsprung auf das Team aus Neheim am Ende 22 Schläge.

„Ich bin sehr zufrieden – das waren durchweg sehr ordentliche Leistungen“, freute sich Kapitän Dominik Stuhldreier, der gemeinsam mit Calvin Zacharias die beste Runde der acht Gastgeber spielte. 78 Schläge standen für beide zu Buche. Besser war nur der Schmallenberger Moritz Dickel (Handicap: 0.4), der die 18-Loch-Runde in 74 Schlägen bewältigte und damit in der Einzelwertung des Tages den Sieg feierte.

Calvin Zacharias war mit seinem Ergebnis einer von zwei Aktiven an diesem Tag, der sein Handicap verbesserte – und zwar von 6.4 auf 5.6. Auch die zweite Unterspielung ging auf das Konto der Gelsterner Gastgeber: Dirk Fastbinder spielte die sechstbeste Runde aller 40 Golfer und verbesserte sein Handicap von 7.3 auf 6.9.

Nicht nur deshalb hob Dominik Stuhldreier die Leistung der beiden „Oldies“ im Team heraus. Neben Fastbinder hatte auch Frank Hornbruch (14,2 über CR) ein „sehr solides Holz“ (O-Ton Stuhldreier) gespielt und war in die Wertung gekommen. Am Freitag noch hatte Hornbruch gar nicht mit seinem Einsatz rechnen können. Eigentlich sollte die achte Position im Team sein Jungsenioren-Kollege Ingo Poser besetzen. Poser allerdings klagte über eine Rückenverletzung. Am Samstagabend sagte er endgültig ab, Frank Hornbruch sprang kurzfristig ein und half der Mannschaft zum guten Teamergebnis. Nicht in die Wertung kam gestern nur Youngster Julius Laufenberg (20,2 über CR).

In die Freude über den Tagessieg an einem endlich einmal trockenen Golftag im Höhengebiet mischte sich nur ein nicht erfüllter Wunsch. Der Wunsch, dass sich ein anderes Team zwischen den GCG und den GC Sauerland schieben möge. „Der Spieltag hat letztlich gezeigt, dass der Abstand zu den nächsten Teams zu groß ist“, sagt Stuhldreier. So wird der Zweikampf um den Aufstieg in der Gruppe 3 auch am nächsten Spieltag am 21. Juli in Schmallenberg seine Fortsetzung finden.

Das Ergebnis des GC Sauerland vom gestrigen Tag ist dabei eines unter Vorbehalt. Ein Akteur aus Arnsberg soll nach Aussagen eines Nachbarflights geschummelt haben. Wenn dem so sein sollte und das Ergebnis korrigiert würde, so würde zwar der Vorsprung von Gelstern in der Tageswertung wachsen. Der Abstand zwischen dem GC Sauerland und dem GC Schmallenberg aber ist so groß, dass es bei Platzierungen keine Verschiebungen geben wird.

Thomas Machatzke

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