Golfer aus der Varmert erobern das Höhengebiet

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Erfolgreiche Spieler stellten gestern sowohl der GC Gelstern als auch der GC Varmert beim Clubvergleich im Höhengebiet – die Gesamtsieg allerdings bejubelte diesmal der Gast.

Schalksmühle - Clubvergleiche und Gästejubel – das passt eigentlich nicht zusammen bei den Traditionstreffen der Golferinnen und Golfer vom GC Varmert und GC Gelstern. „Bis jetzt“, erinnerte sich am Sonntagabend bei der Siegerehrung die Varmerter Spielführerin Christel Persche, „hat immer der Gastgeber gewonnen.“

Von Thomas Machatzke

Aber jede Regel kennt die Ausnahme: So setzte sich diesmal im Schalksmühler Höhengebiet der Gast aus der Varmert durch. 582:577 hieß es am Ende für den GCV. Klar, dass da der Jubel im Lager der Gäste riesig war.

Bei aller Freude über den Sieg fand Persche aber auch kritische Töne. „Dieses Turnier hat eine lange Tradition und war immer ein wichtiges im Turnierkalender. Eine alte Freundschaft“, sagte sie und ließ die eher mäßige Resonanz in diesem Jahr nicht unerwähnt. Die Gäste aus der Varmert waren immerhin mit 27 Aktiven gekommen, die Gastgeber vom GC Gelstern stellten nur 17 Golfer. So kamen 17 Aktive pro Verein in die Teamwertung, was bedeutete: Die Varmert hatte quasi zehn Netto-Streichergebnisse, der GCG kein einziges. Auch deshalb durfte der Sieg des Gastes diesmal keineswegs überraschen.

Neben der Clubwertung gab es wie immer auch Einzelsieger: Die Bruttopreise bei den Damen und Herren beim GC Gelstern gingen an Heide Schimke (31 Punkte) und Frank Hornbruch (31). Für den GC Varmert hatten brutto Annemarie Blumberg-Tieck (33) und Achim Hrin (27) die beste Runde gespielt.

In der Nettowertung gab es drei Preise pro Club. Beim GC Gelstern lagen auch hier Heide Schimke (43) und Frank Hornbruch (42) vorne, so dass die Preise an die Spieler auf den Rängen drei bis fünf gingen, nämlich an Burkhard Helleckes (38), Dania Schwenke (37) und Clarissa Bichel (36). Beim GC Varmert hatten im Netto Birgitta Lienenkämper (46), Silke Thöne (41) und Martina Schwarz (41) die Nase vorn.

Alle Sonderpreise gehen in die Varmert

Die Spielerin, die die beste Runde aller 44 Aktiven an diesem Tag gespielt hatte, gewann zudem zwei Sonderpreise: Annemarie Blumberg-Tieck sicherte sich sowohl die Wertung „Nearest to the pin“ als auch „Longest drive“ bei den Damen. Bei den Herren gingen die Sonderpreise ebenfalls beide an den Gast, und zwar an Marcus Ziegler (Longest drive) und Christian Lohmann (Nearest to the pin). So war es für den GC Gelstern rundherum ein Clubvergleich zum Vergessen.

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