„Preis des Handwerks“ im Höhengebiet

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Am Samstag findet auf der Anlage des GC Gelstern der „Preis des heimischen Handwerks“ statt. Am Sonntag schließt sich der Clubvergleich zwischen Gelstern und dem Nachbarverein aus der Varmert an.

Schalksmühle -  Es ist das zweite Turnier der neuen Serie: Nach dem „Preis der heimischen Industrie und Wirtschaft“ im Mai findet am Samstag nun der „Preis des heimischen Handwerks“ auf der Anlage des GC Gelstern statt. Mit Hilfe von zehn Sponsoren aus Handwerksbetrieben der Region hat der GC Gelstern ein attraktives Turnierangebot auf die Beine gestellt.

Von Thomas Machatzke

Rund 70 Aktive werden am Samstag ab 10 Uhr im Höhengebiet auf die Runde gehen. Eine Zahl, über die sich die Klubmanagerin Svenja Reinhold-Barnes riesig freut. „Ich hatte gar nicht zu hoffen gewagt, dass es in der Ferienzeit so viele Starter werden“, sagt die Dortmunderin, „aber diese sehr erfreuliche Zahl ist auch ein Zeichen für die Wertschätzung für die Sponsoren des Turniers.“

Gespielt wird ein vorgabewirksames Wettspiel nach Stableford. An Tee 1 und Tee 10 geht es um 10 Uhr los. Eine 18-Loch-Runde steht wie immer auf dem Programm, an deren Ende nicht nur Preise warten. Direkt im Anschluss ans Turnier werden die Teilnehmer rund ums Klubhaus mit Freibier und einem Abendbuffet erwartet. „Beim Preis der heimischen Wirtschaft haben wir die Erfahrung gemacht, dass nach einem größeren Break doch nicht so viele Spieler zur Abendveranstaltung zurückkommen“, sagt Reinhold-Barnes. So geht das zweite Turnier der Serie nun direkt in den geselligen Teil über.

Ausgezeichnet werden im Rahmen des geselligen Teils die Sieger im Damen- und Herrenbrutto, daneben gibt es jeweils drei Preise in zwei Nettoklassen und die üblichen Sonderpreise. Die Favoriten auf die Bruttosiege kommen aus der ersten Clubmannschaft: Dominik Stuhldreier, Kapitän des Aufstiegsteams, das zuletzt die Landesliga-Qualifikation perfekt machte, ist bei den Herren erster Anwärter auf den Bruttosieg. Mit Udo Lückmann, Frank Hornbruch, Torsten Berninghaus, Benedikt Görlich oder Sebastian Ludwig gibt es aber einige Akteure, die für eine Überraschung gut sein könnten. Bei den Damen wird der Sieg über Laura-Marie Helleckes führen, die hier klar das beste Handicap aufweist.

Clubvergleich leidet unter der Ferienzeit

Einige Favoriten allerdings fehlen auch urlaubsbedingt. Das setzt sich am Sonntag in noch viel krasserer Form fort. Am Sonntag wartet ab 10 Uhr der Clubvergleich zwischen dem GC Gelstern und dem Nachbarn GC Varmert. Es ist ein prestige-trächtiges Traditionsturnier, das allerdings extrem unter der Ferienzeit leidet. Beim GCG fehlen am Sonntag urlaubsbedingt die komplette erste Clubmannschaft und auch fast der komplette Vorstand.

Selbst Dominic Stuhldreier ist verhindert und wird sich lediglich loseisen, um in Vertretung für Spielführer Daniel Maiworm (Urlaub) die Sieger des Tages zu ehren. Gespielt wird in diesem Jahr auf der Anlage im Schalksmühler Höhengebiet – trotz dieser Tatsache allerdings haben nur 13 Aktive des GCG gemeldet, beim Nachbarn aus der Varmert sind es immerhin 19 Teilnehmer für den Vergleich. Am Ende des Golftages wird von beiden Klubs die gleiche Anzahl von Spielern in den Clubvergleich eingehen.

„Aber es wird nicht so leicht für uns, einen Heimsieg einzufahren“, sagt Reinhold-Barnes, „es gehen hauptsächlich mittlere Handicaps an den Start. Die Spieler mit den niedrigen Handicaps sind im Urlaub.“ Und so muss man ein wenig um die Ecke denken, um diesem Umstand doch noch etwas Positives abzugewinnen: Wenn es am Sonntag gerade 13 Aktive aus Gelstern sind, die in den Clubvergleich gehen, so ist zumindest die Teilnehmerzahl am Samstag beim „Preis des heimischen Handwerks“ umso höher einzuschätzen.

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