Stuhldreier als einsamer Dominator

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Zahlreiche Preisträger gab es im Schalksmühler Höhengebiet beim „Preis des heimischen Gesundheitswesens“. Dominik Stuhldreier (Vierter von rechts) spielte die beste Runde.

Schalksmühle - Am 14. Loch ging es längst nicht mehr darum, wer auf der Anlage des GC Gelstern den „Preis des heimischen Gesundheitswesens“ gewinnen würde. Dominik Stuhldreier spielte eine sehr gute Runde – viel besser als die Konkurrenz.

Von Thomas Machatzke

„Da habe ich gedacht, vielleicht könnte es klappen mit der 1“, sagt er. Die „1“ vor dem Komma beim Handicap ist das nächste Ziel des Kapitäns der Gelsterner Klubmannschaft. Aber es klappte nicht. Am Ende spielte Stuhldreier mit einem Schlag über par zwar eine Traumrunde – doch sein Handicap verbesserte er „nur“ von 2.2 auf 2.1.

So bleibt Stuhldreier für die Restsaison ein weiteres Ziel. Unzufrieden war er deshalb am Samstagabend nicht. Im Gegenteil. Die Runde, die er gespielt hatte, war exzellent gewesen. Auch den Sonderpreis für den „Longest Drive“ gewann der Turnierfavorit, der damit zwei Turniere der neuen Serie von Turnieren der Sponsorenpools aus bestimmten Sparten für sich entschieden hat. Für echte Spannung fehlten Stuhldreier am Samstag indes auch die Gegner: Klubmeister Calvin Zacharias und Daniel Maiworm waren nicht dabei. So wies Stuhldreier am Ende mit 35 Punkten vier Zähler Vorsprung vor Kai-Jan Rex auf. Der Teamkollege aus der ersten Klubmannschaft hatte auch eine sehr gute Runde gespielt und sein Handicap von 5.3 auf 5.1 verbessert.

Überhaupt bot der Tag im Höhengebiet gute Bedingungen: Von den 61 Startern schafften es 14, ihr Handicap zu verbessern. Auch Dania Schwenke: Sie war mit 21 Punkten die Bruttosiegerin bei den Damen und steigerte sich im Handicap-Bereich von 13.2 auf 12.6. Im Damenbrutto lag Schwenke vier Punkte vor Annegret Alberts (17). Letztere ging so im Brutto preislos aus – durfte sich aber damit trösten, dass sie nicht nur mit 49 Punkten die Nettoklasse C (Handicap 26 bis 54) für sich entschieden hatte. Sie war damit im Netto beste Aktive des Tages. Der zweite Preis in der Nettoklasse C ging nach Stechen an den punktgleichen Sven Stracke.

Die Nettoklasse B (Hcp 18 bis 25) entschied Jann Dittmann (38 Punkte) vor Karin Brauer (36) für sich. In der Nettoklasse A (bis Hcp 17) holte sich Stephan Winkler den ersten Preis. Mit 39 Punkten hatte er einen Punkt Vorsprung vor Dania Schwenke, die aber aufgrund ihres Bruttosieges im Netto aus der Wertung fiel. Der zweite Preis in dieser Klasse ging an Kai-Jan Rex (37). Bei den Sonderpreisen holte sich Katja Cordt den Sieg beim „Longest Drive der Damen“. Die Wertung „Nearest to the pin“ gewannen bei den Damen und Herren Heide Brand (13,10 Meter) und Bernd Schlabach (5,85 Meter). So war es am Ende noch ein sehr gelungener Golftag geworden. Damit war vormittags noch gar nicht zu rechnen gewesen – aufgrund des Nebels hatte der Start um eineinhalb Stunden verschoben werden müssen. Eine schöne Runde im fast schon herbstlichen Am/biente entschädigte die Teilnehmer in der Folge aber.

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