Gleich drei Stadtduelle im Kreispokal

Nach zwei Siegen in der Meisterschaft wollen sich Soufian Maatalla und die RWL-Bezirksligakicker auch im Kreispokal-Wettbewerb schadlos halten und mit einem Erfolg beim B-Ligisten Post SV in die 2. Runde einziehen. - Foto: Hellwig

Lüdenscheid - Am  Mittwoch-Abend findet  mit gleich acht Begegnungen das Gros der ersten Pokalrunde statt.

Dreimal stehen unter anderem Stadtduelle in Lüdenscheid – mit allerdings klarer Rollenverteilung – an. Im Einzelnen:

Post SV Lüdenscheid – RW Lüdenscheid (20 Uhr, Wefelshohl): Auf die Frage, wie groß die Gefahr sei, sich gegen den zwei Klassen tiefer spielenden Post SV zu blamieren, hat RWL-Trainer Marco Sadowski eine klare Antwort: „Das wird nicht passieren.“

Der Bezirksligist vom Nattenberg und der Post SV sind in ihren Ligen jeweils ungeschlagen: „Der Post SV hat klare Ambitionen auf die A-Liga, gerade deswegen habe ich meinen Jungs oftmals klargemacht, dass sie den Gegner nicht unterschätzen dürfen.“ Der Rot-Weiß-Coach erinnert sich an schwere Pokal-Begegnungen der Vergangenheit seines Vereins: „Da hat man sich oftmals gegen B-Ligisten schwer getan, das sollte Warnung genug sein.“ Die rot-weiße Marschroute für die Begegnung ist klar: „Wir wollen eine Runde weiter, ohne wenn und aber.“

Für dieses Ziel stehen den Nattenberg-Kickern Neuzugang und Offensivakteur Patrick Klatt und Defensivkraft Georgios Vassos wieder zur Verfügung. „Natürlich geht es auch darum, dass manche Spieler noch ein wenig Spielpraxis sammeln können“, erklärt Sadowski. Unter anderem fehlen Lars Scheerer, Timo Sommer und Yasin El Hadje im RWL-Kader.

TuS Linscheid-Heedfeld – SC Lüdenscheid (19 Uhr, Kuhlenhagen): Der Neueinsteiger empfängt als D-Ligist den aktuellen A-Liga-Tabellenführer – da sind die Rollen klar verteilt. „Es zählt nur das Weiterkommen“, will SC-Trainer Michael Dolezych denn auch erst gar nicht um den heißen Brei herumreden. Dennoch mahnt er Konzentration und eine vernünftige Einstellung an, wird allerdings nicht die 1a-Besetzung auflaufen lassen: „Es werden auch Jungs, die zuletzt nicht so zum Zuge gekommen sind sowie Akteure aus der Reserve zum Einsatz kommen. An der Zielsetzung ändert sich aber dennoch nichts.“

TSV Herscheid – TSV Lüdenscheid (19 Uhr, Müggenbruch): Der Frust bei Lüdenscheids Trainer Selcuk Özler sitzt noch immer tief. „Da spielen wir gegen den LTV eine sehr gute erste Halbzeit, hätten allerdings höher als 2:0 führen müssen, und dann geht nach dem schnellen 2:1 nach der Pause fast gar nichts mehr. Eine richtige Erklärung dafür habe ich bis heute nicht“, hat er das Sonntagsspiel noch nicht verdaut. Die Aufgabe beim TSV Herscheid geht er mit Respekt an („Eine für B-Liga-Verhältnisse gute Mannschaft, gegen die wir in der Vorbereitung schon zweimal gespielt haben“), aber auch mit klaren Vorgaben: „Das Weiterkommen ist Pflicht, wobei die Spieler von Sonntag mit ein, zwei Ausnahmen beweisen sollen, dass sie es über einen längeren Zeitraum als 45 Minuten besser können.“

SSV Lüdenscheid – SV Hellas Lüdenscheid (20.15 Uhr, Dickenberg): Die Zeichen vor dem Duell zwischen dem Schlesischen SV und dem SV Hellas sind klar: Für die Schlesier vom Dickenberg ist die Pokalbegegnung wegen des späten C-Liga-Starts im September das erste Pflichtspiel der Saison. Dennoch sei das Team keine Wundertüte für den SV Hellas: „Wir gucken nicht auf den Gegner, sondern auf unsere eigene Leistung. Natürlich wollen wir eine Runde weiter kommen, das ist eine lösbare Aufgabe. Vielmehr wäre es überraschend, wenn wir nicht haushoch gewinnen würden“, so der siegessichere Hellas-Coach Timo Maehne.

Der Kader soll vor allem aus Spielern bestehen, denen verletzungs- und urlaubsbedingt noch Spielpraxis fehlt: „Wir sind eine Mannschaft, da gibt es keine zweite Reihe. Jeder hat die Chance sich zu beweisen“, so Maehne.

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