Generalprobe für die FSV Werdohl gegen den TuS Sundern

+
Robin Breitenbach (rechts) und die FSV Werdohl wollen gegen den TuS Sundern kein Gegentor kassieren.

Werdohl - Bei der 3:4-Testspielniederlage in Iserlohn hat Marco Sadowski, Trainer der FSV Werdohl, vieles gesehen, was ihn optimistisch stimmt. Dennoch verknüpft der Coach mit der „Generalprobe“ am Sonntag gegen den TuS Sundern (15 Uhr, Riesei-Stadion) eine ganz bestimmte Erwartung.

„Es wäre schön, wenn wir mal zu Null spielen würden“, so Sadowskis Wunsch für den Vergleich des Fußball-Landesligisten mit dem Staffel-4-Bezirksligisten. Das gelang der FSV in den bisherigen Tests beim TuS Ennepetal (0:2), dem Kiersper SC (1:1), VSV Wenden (4:1) und eben dem FC Iserlohn nicht.

Dabei war der neue Chef an der Werdohler Seitenlinie insbesondere mit dem Auftritt im Hembergstadion am vergangenen Mittwoch alles andere als unzufrieden. „Wir haben dort richtig mutig gespielt“, hatte Sadowski beobachtet. Unschöner Nebeneffekt aus Sicht des Coaches: „Es hat manchmal die Kraft gefehlt, die Wege zurück zu gehen.“

Das soll gegen Sundern, Bezirksliga-Neunter der vergangenen Saison, anders aussehen. Und auch die Zeit des Probierens und Durchmischens geht in den letzten 90 Minuten, bevor eine Woche später bei RW Erlinghausen der Landesliga-Ball rollt, ihrem Ende entgegen. „Sieben, acht Leute sind schon in meinem Kopf, die in der Meisterschaft beginnen werden“, gibt Sadowski Einblick in seine personellen Überlegungen.

Keine Rolle spielt dabei fürs Erste Rejhan Zekovic, der nach seiner erneuten Oberschenkelverletzung aus dem Iserlohn-Spiel für drei bis sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. „Da rückt jetzt wieder einer nach“, betont der FSV-Trainer, dass der Kampf um die Positionen noch nicht beendet ist. Und darum zählt einstweilen auch Neuzugang Sandro Collura, der eigentlich inzwischen dem Kader der zweiten Mannschaft zugeordnet worden war, wieder zu Sadowskis Ensemble.

Neben Zekovic sind gegen Sundern auch die angeschlagenen Damiano Intravaia und Robert Bierkoch nicht dabei. Der Einsatz des von anhaltenden Knieschmerzen geplagten Murat Kaya entscheidet sich kurzfristig. Kein Thema ist hingegen der noch im Urlaub weilende Bartos Mura. - Von Christian Müller

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare