Teambuilding geht auch beim Laufen

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Die „Unzertrennlichen“ einen Kilometer vor dem Zieldurchlauf: Abdulah El Youbari und Andrej Artschwager.

Lüdenscheid - 5500 Läufer und Walker zeitgleich unterwegs in Lüdenscheid – kein Ereignis bringt mehr Menschen in der Kreisstadt dazu, zu einem bestimmten Anlass Sport zu treiben. Viele gingen das Großereignis, das gestern Abend rund um die Stadtmitte reibungslos über die Bühne ging, mit Ehrgeiz an und erreichten den Rathausplatz ausgepowert, tippten unter dem Zielbogen als erstes den Stopp-Knopf an der Uhr oder auf dem Handy. Doch der Gemeinschafts-Charakter kam nicht zu kurz.

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Gegenseitiges Kennenlernen stand zum Beispiel für die Mitarbeiter der Firma Köster-Aluminium auch auf dem Programm. „Wir haben in der letzten Zeit viele neue Leute eingestellt“, erklärte Andreas Kunz, und seine Kollegin Caro Völlmecke meinte: „Das läuft bei uns unter dem Stichwort Teambuilding.“ Mitarbeiter aus dem Büro, dem Lager oder anderen Abteilungen, die vielleicht noch nicht so lange im Betrieb sind und sich sonst nach Feierabend vom Unternehmenssitz in Iserlohn aus nach Sümmern, Hemer, Altena oder Werdohl zerstreuen, waren zum gemeinschaftlichen Sporttreiben nach Lüdenscheid gekommen – es muss nicht immer gemeinsames Kanufahren sein, stellten die Team-Kapitänin und ihr Kollege fest.

Schnellste Frau auf der Strecke: Kathy Kessler aus Menden.

In anderen Häusern ist das Thema Firmenlauf schon Routine. Doch dass sie eigens angefertigte T-Shirts – häufig aus atmungsaktiven Kunstfasern speziell für den Laufsport – erhalten, dass das Team, das die Firma beim Lauf vertritt, auf Unternehmenskosten zu einem gemeinsamen Pasta-Essen eingeladen wird, wie bei den Lüdenscheider Firmen Elka und Insta geschehen, so etwas kommt gut an in den Belegschaften.

Bildergalerie - Vor dem Start

Firmenlauf 2014 - Vor dem Start

Bildergalerie - Start und Ziel

Firmenlauf 2014 - Start und Ziel

Gut angekommen waren auch nach etwas mehr als einer Stunde die 5500 Läufer und Walker – eine Nachricht, die für Erleichterung bei Brigitte Klein und Ralf Jurka von den Veranstaltern Turbo-Schnecken und Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK’) sorgte. Auch die vereinzelt trotz Verbots eingesetzten Nordic-Walking-Stöcke (Brigitte Klein: „Eine habe ich gesehen, die hätte ich fast rausgeholt, dann aber doch nicht gemacht“) führten im Pulk der Freizeitsportler nicht zu Verletzungen. Vor der großen Masse kamen derweil die schnellsten Starter ins Ziel: gleichauf nach 18:45 Minuten als „Dauerbrenner“ Leichtathlet Andrej Artschwager und Fußballer Abdullah El Youbari, die dem Drittplatzierten Patrick Sapel knapp eine Minute abnahmen. Unter der 22-Minuten-Marke blieb Kathy Kessler als schnellste Frau. Sie ernteten großen Applaus im Zielbereich – doch die Zuschauer blieben noch wesentlich länger auf dem Rathausplatz und bescherten auch den Langsamsten unter 5500 Startern einen schönen Empfang. - von Axel Krüger

Bildergalerie - Auf der Strecke

Firmenlauf 2014 - Auf der Strecke

Bildergalerie - Auf dem Rathausplatz

Firmenlauf 2014 - Auf dem Rathausplatz

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