FSV Werdohl kommt spät ins Rollen

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Werdohls Torverhinderer Robert Bierkoch (rechts), hier im Zweikampf mit Kierspes Angreifer Felix Bably, traf nach Zejnullahu-Freistoß per Kopf zum 1:1-Endstand.

Werdohl - Zwei sehenswerte Kopfballtreffer, mehrere brenzliche Strafraumszenen hüben wie drüben, ein im ersten Durchgang erfrischend aufspielender Bezirksligist und ein in der letzten halben Stunde dominanter Gastgeber: Das Testspiel zwischen Landesligist FSV Werdohl und dem Kiersper SC war ein durchaus unterhaltsames. Leistungsgerecht trennten sich beide Teams am Riesei 1:1.

Von Lars Schäfer

Nach nur einer knappen Woche Training mit dem Ball war es der souveräne Bezirksliga-Primus aus Kierspe, der mehr von der ersten Halbzeit hatte und aus einer kompakten Abwehr heraus immer wieder über die agilen Stumpf und Eick Nadelstiche setzte. Gleich der erste, über die rechte Außenbahn vorgetragene Angriff der Krahmer-Elf führte zum Torerfolg. Baris Moumin flankte butterweich auf Müjdat Aktas, der das Leder per Kopf an den Innenpfosten wuchtete. Vom Gestänge prallte die Kugel vor das Knie von FSV-Torhüter Markus Grete und kullerte erst dann über die Torlinie. Dem Werdohler Keeper traf beim 0:1 (7.) indes keine Schuld. Gretes Vordermänner mühten sich in der Folgezeit nach Kräften, im Offensivspiel blieb allerdings zunächst noch vieles Stückwerk. Zwar kamen die Lennetaler durch Zejnullahu (14.) und Fischer (15.) zu nennenswerten Möglichkeiten, richtig überzeugend war der Auftritt des Landesligisten aber (noch) nicht. Kierspes beste Gelegenheit, vor der Pause den zweiten Treffer nachzulegen, vergab Stumpf, der anGrete scheiterte (19.).

Nach dem Seitenwechsel fand die FSV immer besser in die Spur, erspielte sich vor allem in der letzten halben Stunde ein deutliches Chancenplus und zeigte sich auch insgesamt wesentlich kreativer. Nach von Zejnullahu getretenen Standards wurde es stets gefährlich vor dem KSC-Kasten. Zejnullahu, Fischer und Kessler vergaben zunächst die besten Werdohler Chancen, ehe Bierkoch nach Zejnullahu-Freistoß zum 1:1 einköpfte (75.). Vor diesem Treffer verzeichnete der KSC seine beiden dicksten Möglichkeiten in Durchgang zwei, doch Thomas freistehend vor Grete (63.) und Stumpf (71.) an den Außenpfosten scheiterten. Für die FSV hatte Kessler gleich zweimal per Kopf die Chance zum Siegtreffer, ließ aber beidemale die Präzision vermissen. So blieb es beim 1:1.

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