Fußball

RWL will zurück auf den Naturrasen

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Raphael Schwarzer, Ömer Yilmaz und Richard Dissing (hier beim 3:3 zur Saisoneröffnung gegen Berchum/Garenfeld) möchten in dre kommenden Saison auf Naturrasen jubeln.

Lüdenscheid – Der Saisonstart im August hat Appetit auf mehr geweckt, hinzu kommt die Gesellschaft, die die Fußballer von Rot-Weiß Lüdenscheid künftig durch die Footballer der Lüdenscheid Lightnings erhalten, und eine Über-Auslastung im Jugendbereich, die außer den Stützpunktteams auch vereinzelte Klubmannschaften im Training wieder ins Hauptstadion treibt: RWL will in der kommenden Saison seine Meisterschaftsspiele mit der ersten Mannschaft künftig wieder auf dem Naturrasen am Nattenberg austragen – zumindest, was die „trockenen Monate“ betrifft.

Einen entsprechenden Antrag wird Rot-Weiß-Vorstandssprecher Michael Dregger noch in dieser Woche bei der Stadt Lüdenscheid einreichen. „Wir haben uns seinerzeit 2009 mit der Stadt darauf verständigt, auch aus pflegerischen und damit Kostengründen, den gesamten Spiel- und Übungsbetrieb auf den Kunstrasen zu verlegen, jetzt aber haben sich die äußeren Umstände geändert.“

Mähroboter für den Rasen

Wegen der Lightnings und des Trainingsbetriebs im Jugendbereich muss das Hauptstadion wieder in die Nutzung miteinbezogen werden, für Michael Dregger aber auch mit einigen Bedingungen verbunden: „Die Sportwiese muss wieder zu einem Sportrasen werden“, spricht er nicht nur die holprige, stark verdichtete Oberfläche an, die eine Tiefenauflockerung erfahren muss und nach Begradigung und Instandsetzung des Naturgrüns auch pflegerisch entsprechend behandelt werden muss: „Da hat es uns die Stadt Werdohl fürs Riesei-Stadion ja vorgemacht und Mähroboter fürs Stadion angeschafft. Die kosten zwar etwas in der Anschaffung, müssen aber dann nur noch gewartet werden und können vor den Wochenendspielen auch kurzfristiger zum Einsatz kommen als es bisher bei der Pflege durch den STL möglich war.“

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