Roosters starten in die Testspielphase

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Am Freitagabend gibt es für die Iserlohn Roosters ein Wiedersehen mit Tobias Wörle, der nach Straubing gewechselt ist.

Iserlohn -  Doug Mason kann sich des Grinsens nicht erwehren. Zwar trainiert er erst seit einer Woche mit seiner neuen, jungen Mannschaft und gibt gern zu, noch den ein oder anderen Problemfall nicht entdeckt zu haben. Dennoch seien die Voraussetzungen völlig andere als im vergangenen Sommer. „Wir haben mehr Tiefe im Kader und wir haben deutlich mehr Talent“, sagt der Chefcoach.

Dass der Kader auch deutlich mehr Tempo hat, ließ sich bei jeder einzelnen Trainingseinheit beobachten.

Nicht nur der Trainer, der aufgrund seines Jobs positiv denken muss, gibt sich optimistisch, dass die Basis stimmt, auch die Spieler tun es. Collin Danielsmeier zum Beispiel: „Die Verteidigung wird sicherer stehen. Mike Brennan arbeitet hart, Richard Jares hat die Erfahrung, Bobby Raymond ist unglaublich beweglich auf den Schlittschuhen und wird unserem Offensivspiel gut tun. Wir anderen erledigen hoffentlich konstant den Rest“, betont der Rekordspieler der Sauerländer.

Offensiv hat Cheftrainer Mason interessante Kombinationen zusammengestellt, die Unterhaltungswert und auch sportlichen Erfolg generieren sollen. „Mike York soll eigentlich mit Macek und dem verletzten Bell spielen, bekommt mit Brent Raedeke aber auch einen interessanten Außenstürmer. Sertich und Wolf, das harmoniert im Training – ich bin gespannt, was die Jungs an diesem Wochenende auf dem Eis bewegen.“ Marcel Kahle steht aufgrund einer Schulterverletzung noch nicht zur Verfügung.

Dass die Ergebnisse bei beiden Spielen des Gäuboden-Volksfestcups niemanden interessieren, verwundert nicht. Mason will aber das Engagement und die Entscheidungsfreudigkeit jedes Spielers unter die Lupe nehmen. Am Freitag um 18 Uhr treffen die Roosters auf Gastgeber Straubing Tigers, die schon eine Woche länger auf dem Eis stehen. Am Sonntag müssen die Blau-Weißen im Finale oder Spiel um Platz drei ab 14.30 Uhr gegen Klagenfurt oder Augsburg aufs Eis. „Es ist ohne Zweifel eine Herausforderung mit elf Neuzugängen dieses Turnier zu spielen. Zwar haben wir für fast alle Spielsituationen eine Taktik besprochen, aber die Automatismen werden fehlen, deshalb dürfen wir nicht zu viel erwarten“, unterstreicht Kapitän Michael Wolf.

Wenn die Sauerländer am Montag aus Straubing zurückkehren werden, erwartet sie übrigens am Seilersee die nächste Herausforderung. Aufgrund von Problemen mit den ins Eis eingelegten Werbefolien, müssen große Bereiche noch einmal abgetaut werden. Diese Arbeiten dauern bis zum folgenden Samstag. - MiHei

Roosters: Caron (Fr.), Lange (So.) – Danielsmeier, Orendorz; Jares, Gödtel; Brennan, Raymond – York, Macek, Raedeke; Sertich, Wolf, Mulock; Foster, Frosch, Giuliano; Fischhaber, Hommel, Kopitz

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