Futsal 61 verpasst Finale um Westfalenmeisterschaft

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Auch Patrick Klatt beteiligte sich in Halbzeit zwei an der Aufholjagd von Futsal 61, die letztlich aber vergebens war.

Lüdenscheid - Am Ende hat’s doch nicht ganz gereicht: Mit einer 5:6 (0:3)-Halbfinalniederlage gegen die Black Panthers Brackwede schied Futsal 61 Lüdenscheid am Samstagmittag nach tollem Spiel am Stadtpark nicht nur aus dem Kampf um die Westfalenmeisterschaft aus, sondern musste sich auch von allen Aufstiegsträumen in die Regionalliga verabschieden.

Im vierten Aufeinandertreffen mit den Kickern aus Bielefeld bedeutete das die vierte Niederlage für das Team um Spielertrainer Alex Niedergesäss, aber so knapp wie diesmal war’s noch nie: Bis 26 Sekunden vor Schluss durften die Gastgeber beim 5:5 noch von Verlängerung, Finalqualifikation und einem weiteren Heimspiel träumen, ehe Sven Tischbierek, nach Saisonschluss zum wertvollsten Spieler (MVP) der Staffel Ost gewählt, den Traum der Hausherren beendete.

Freilich hatten sich die 61er praktisch in der ersten Hälfte um den Lohn der Mühen gebracht, als Granzow, Klukowski (3), der im Fußball gesperrte Platt (2) und Klatt mit ihren Riesenmöglichkeiten am hervorragenden Gäste-Ersatzkeeper Murat Kurkaran scheiterten. Effektiver die Bielefelder: Tischbierek (2) und Siekmann trafen zum 0:3-Pausenstand, den 61 nach sechsten Teamfoul noch Keeper Derdak rettete, als er Siekmanns Neunmeter abwehrte.

Futsal 61: Derdak – Platt, Netterdon, Schneider, Klukowski, Granzow, Ahmeti, Krischker, Klatt, Tetzner

Nach Wiederbeginn schein die Partie mit Tischbiereks 4:0 (25.) entschieden, dochdann drehte 61 auf, wollte sich auf keinen Fall abschlachten lassen: Binnen drei Minuten hatten Klatt, Schneider und Ahmeti (28.) den Anschluss hergestellt, Granzow verpasste den möglichen Ausgleich, ehe Siekmann zehn Minuten vor Schluss auf 5:3 für die Panther erhöhte. Nach Granzows Anschlusstreffer via Lattenunterkante war der LTV ganz nah dran: Platt traf den Pfosten und vergab die Riesenchance, ehe Schneider tatsächlich ausglich.

Doch plötzlich wackelte 61 defensiv: Klatt rettete gegen Hasan auf der Linie, Derdak klärte gegen Bärmann, ehe wieder Tischbierek zuschlug. Natürlich überwog bei 61 vor Ort die Enttäuschung über den K.o., doch beim Rückblick dürfen die Niedergesäss-Schützlinge stolz auf ihre Premierensaison sein. - jig

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