Douros-Rückkehr zum Lüdenscheider Nattenberg

Niko Douros wird neuer Leiter des DFB-Stützpunktes am Lüdenscheider Nattenberg.

Lüdenscheid -  Niko Douros kehrt an den Lüdenscheider Nattenberg zurück – zum zweiten Mal. Der 37-jährige Plettenberger, der als Spieler für RW Lüdenscheid in der Landesliga aktiv war und später für eine kurze und nicht sehr erfolgreiche Zeit die Rot-Weißen in der Bezirksliga trainierte, wird neuer Leiter des DFB-Jugend-Stützpunktes im Kreis Lüdenscheid. Seine Tätigkeit beginnt am 1. Mai.

Von Thomas Machatzke

Douros wird damit Nachfolger von Michael Reimann, der sein Amt Ende Februar niedergelegt hatte, nachdem ihm öffentlich der Vorwurf einer rassistischen Beleidigung eines Nachwuchskickers gemacht worden war. Seitdem hatte es am Stützpunkt in Lüdenscheid keinen verantwortlichen Leiter mehr gegeben, die Übungsarbeit in den Auswahlteams war aber von den Trainern fortgesetzt worden.

Der zweifache Familienvater Niko Douros betritt mit seinem Engagement beim Nachwuchs ein Stück weit Neuland. Bisher trainierte er den TuS Plettenberg in der Landes- und Bezirksliga sowie die Lüdenscheider Bezirksligisten Rot-Weiß und SV Hellas Lüdenscheid (im Gespann mit Dino Minacapilli).

Douros, der seit 2011 Inhaber der Trainer-A-Lizenz ist, hospitierte allerdings bereits am Stützpunkt unter Michael Reimann. So sind die Abläufe in der Nachwuchs-Förderung der Fußballer am Nattenberg dem Plettenberger vertraut. Zudem war Douros aufgrund seiner hohen Qualifikation als Trainer der Wunschkandidat von FLVW-Stützpunkt-Koordinator Herbert Hrubesch, der sich gemeinsam mit den Verantwortlichen im Fußballkreis Lüdenscheid freut, eine gute Lösung für die Reimann-Nachfolge am Nattenberg gefunden zu haben.

Paralleles Engagement beim TuS Grünenbaum

Auch die Tatsache, dass Niko Douros zuletzt ein Trainer-Engagement zur neuen Spielzeit beim ambitionierten A-Kreisligisten TuS Grünenbaum angenommen hat, stand der Berufung zum Stützpunkt-Leiter nicht im Wege. Der DFB denkt und die Kreisveranwortlichen hoffen, dass es dadurch zu keinerlei Überschneidungen und Beeinträchtigungen in seinem neuen Betätigungsfeld kommen wird.

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