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Ouhbi-Elf beweist Comebacker-Qualitäten

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Von: Lars Schäfer

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Hochbetrieb vor dem Neuenrader Kasten: Die SpVgg ließ einige dicke Chancen liegen und zog knapp den Kürzeren. © Schäfer

Wer am Samstagnachmittag am Holensiepen den Test zwischen dem Iserlohner Fußball-A-Kreisligisten SpVgg Nachrodt und dem Staffel-6-Bezirksligisten TuS Neuenrade verfolgte, der hatte einiges richtig, vor allem aber wenig falsch gemacht. Denn die Teams lieferten sich einen überaus munteren 90-Minüter, der phasenweise einem offenen Schlagabtausch glich. 

Nachrodt - Die Nachrodter spielten eine richtig gute erste Hälfte, erarbeiteten sich einige hervorragende Möglichkeiten und führten nach Toren von Klapper und Sedlaczek, der einen Strafstoß verwandelte, zwischenzeitlich mit 2:0, ehe Fabian Leiß kurz vor der Pause nach einem Eckball den Anschlusstreffer für die Hönnestädter besorgte.

Als Christopher Fanieng nach Wiederanpfiff prompt auf 3:1 für die Sportvereinigung stellte, roch es bereits stark nach einem Erfolg des A-Ligisten. Doch weil die Grün-Schwarzen insgesamt zu fahrlässig mit ihren Chancen umgingen und sich der TuS im Verlauf des zweiten Durchgangs deutlich steigerte, wendete sich noch das Blatt. Keita verkürzte aus Gäste-Sicht nach einem sehenswerten Angriff auf 2:3, Caglar Tabakoglu glich kurz darauf per Freistoß von der Strafraumgrenze nicht weniger sehenswert zum 3:3 aus. Und der Bezirksligist hatte in der Schlussviertelstunde noch einen Pfeil im Köcher. Finn Kleinsteuber erzielte das 4:3 für die Neuenrader, für die Keita weitere Chancen ungenutzt ließ.

Weil die Grün-Schwarzen ihr Pulver verschossen hatten und das mögliche 4:4 verpassten, blieb es beim Erfolg des Bezirksligisten. „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung“, meinte TuS-Coach Abi Ouhbi.

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