Fußball, Bezirksliga-Splitter

RWL heiß auf Vizetitel, Grünenbaum muss zum Ligaprimus

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Florian Neuke (rechts) und seine Teamkollegen von Rot-Weiß Lüdenscheid wollen am Sonntag bei Türkiyemspor Hagen nicht ins Straucheln geraten.

Kreisgebiet - Der TuS Grünenbaum gastiert beim Spitzenreiter, während Rot-Weiß Lüdenscheid zum Auswärtsspiel bei Türkiyemspor Hagen antritt.

SpVg. Hagen 11 - TuS Grünenbaum (Sonntag, 15 Uhr): Trotz eines mit vier eigenen Pfostentreffern höchst unglücklich verlaufendem Spiel  gegen den Tabellenvierten BW Voerde (1:1),  hob der TuS-Trainer Niko Douros die ansprechende Leistung seines Teams hervor.

„Wir müssen das Positive sehen: Gegen eine der besten Abwehrreihen der Liga haben wir etliche Chancen herausgespielt“, so Douros, „dass am Ende ein paar Zentimeter fehlen, das ist dann wirklich Pech.“

Die Partie am Sonntag allerdings genießt in der Gesamtbetrachtung einen Sonderstatus: Tabellenführer SpVg. Hagen 11 spielt eine überragende Saison, ist nach 18 Begegnungen weiter ungeschlagen, leistete sich nur ein Unentschieden gegen den direkten, allerdings auch schon elf Zähler zurückliegenden „Verfolger“ SC Berchum/Garenfeld. „Das ist eine Übermannschaft“, hat auch Niko Douros keinen Zweifel daran, dass der Meister der Bezirksliga 6 in diesem Jahr nur aus Hagen-Emst kommen kann.

Dennoch möchte der Übungsleiter das Spiel nicht kampflos herschenken. Allerdings plagen den TuS Personalprobleme. Kapitän Felix Höngen fällt krankheitsbedingt aus, auch hinter Elia König (Rückenbeschwerden) und Momo Chamkha stehen noch Fragezeichen. Zu einem Punktgewinn müsse eine Leistung am Maximum erreicht werden.

Türkiyemspor Hagen – RW Lüdenscheid (Sonntag, 15 Uhr):  Drei Wochen lang hatte Rot-Weiß Lüdenscheids Trainer Martin Rost nach dem letzten Punktspiel (3:3 bei ETuS Schwerte) Zeit, um dort offenbarte Schwächen im mentalen wie körperlichen Stehvermögen abzustellen. Zeit, die der Coach trotz zwischenzeitlicher Grippewelle genutzt hat, sodass er bei Türkiyemspor Hagen ein topfittes Team auf den Platz schicken wird.

„Wir haben Ende vergangener und in dieser Woche wirklich hervorragend trainiert, zuletzt mit 19 von 21 Akteuren. Und da habe ich die Jungens richtig gefordert und gezielt an den Schwächen gearbeitet“, freut sich Rost, dass der Punktspielbetrieb endlich wieder in normalen Rhythmus übergeht. „Und darauf sind auch die Spieler heiß, alle wollen wieder Gas geben“, spürt der Coach das „Brennen“ im Aufgebot, das die Rot-Weißen, die am spielfreien Sonntag Platz zwei an Berchum-Garenfeld eingebüßt haben, auf Sicht wieder zurück auf den Platz des Vizemeisters führen soll

„Das ist unser Ziel“, räumt Rost unumwunden ein und ist zuversichtlich, die Vorgaben auch umsetzen zu können. Und das, obwohl die Bergstädter am Sonntag immerhin auf vier Akteure verzichten müssen, mit Kapitän Richard Dissing und Robin Breitenbach auch auf zwei absolute Stammkräfte.

Doch das Team aus Hagen wird von Rost nicht unterschätzt: „Eine ganz unangenehm zu spielende, sehr körperbetont arbeitende Mannschaft“, erinnert sich der Rot-Weiß-Coach an das Hinspiel aus dem September, das die Rot-Weißen nach gutem Start nur hauchdünn 1:0 gewannen.

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