Fußball

VfB Altena setzt die ersten Duftmarken

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Neuzugang Kevin de Wall führte sich beim VfB Altena gleich gut ein, traf in beiden Testspielen des Wochenendes.

Altena – Mit einem intensiven Wochenende startete Fußball-A-Kreisligist VfB Altena in den spielerischen Teil der Saisonvorbereitung. Auf einen unerwartet lockeren 7:0 (3:0)-Sieg beim Bezirksligisten 57 Sinopspor Iserlohn am Freitagabend folgte gestern am frühen Nachmittag ein allerdings etwas schmeichelhafter 3:0 (2:0)-Erfolg gegen das klassengleiche Team von Al Seddiq Hagen.

„Ich bin insgesamt zufrieden“, sagte VfB-Trainer Christian Weiß nach dem bereits nach 88 Minuten erfolgten Abpfiff der schweißtreibenden Partie gegen die Volmestädter. Mitte der zweiten Halbzeit ließ Schiedsrichter Christian Liedtke sogar eine Trinkpause einlegen. Bereits frühzeitig machte sich vor 100 Zuschauern im Reinecke-Stadion – kurz vor der Pause wurde nach Erreichen dieser Marke das Eingangstor geschlossen – bei den Burgstädtern bemerkbar, dass sie schon das Freitagsspiel in den Knochen hatten.

Jenes war allerdings zu einem Muster ohne Wert geraten, denn zu schwach präsentierte sich das Team, das Sinopspor Iserlohn aufbieten konnte. „Da hatte ich mir mehr Gegenwehr erhofft. Das war nur B-Liga-Niveau“, sah Weiß eine einseitige Begegnung. Neuzugang Kevin de Wall (13.) und Fabian Steiner (14.) sorgten per Doppelschlag für die schnelle 2:0-Führung am Seilersee, erneut Steiner (32.) traf zum 3:0-Halbzeitstand. Und diesen bauten Sedrick Adams (64.), Marvin Bonevski (68./79.) und Robin Skerath (82.) nach der Pause aus.

Auch gegen Al Seddiq Hagen startete der VfB am Sonntag druckvoll und aggressiv in den Zweikämpfen. Wieder gelang de Wall (2.) ein schnelles Tor und nach Foul an Steiner, der kurz darauf ebenso wie Seemann angeschlagen den Platz verlassen musste, erhöhte Kevin Benger per Elfmeter auf 2:0 (10.). Doch der Altenaer Schwung ebbte rasch ab, die Zweikämpfe wurden unsauberer geführt, die technisch guten Hagener waren erst gleichwertig, dann sogar überlegen. Ihr Problem: der Abschluss. So rettete der VfB den Vorsprung in die Pause.

„Danach haben wir tiefer gestanden. Ich wollte wieder mehr Sicherheit reinbekommen und auf Konter spielen“, drehte Weiß an den richtigen Stellschrauben. Und als Hagens El Yaakoubi wegen einer Tätlichkeit nach einer Stunde die rote Karte sah, tat sich der VfB in Überzahl wieder etwas leichter. Nachdem Messina per Freistoß und Adams bei einer Doppelchance an Al Seddiq-Keeper Buibauan gescheiterte waren (73.), sorgte Oliver Bank mit einem Freistoß aus spitzem Winkel für den 3:0-Endstand (77.).

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