Zu Beginn spannende Duelle beim Honsel-Cup

Thorsten Helbig (LTV 61) verfolgt Vincenzo Scimeca (RSV).

Lüdenscheid -  Gastgeber LTV 61 hat zu Beginn des Honsel-Cups eine Überraschung verpasst. Die Flieger/Glörfeld-Elf unterlag Bezirksligist RSV Meinerzhagen mit 0:2. Ein hitziges und gutklassiges Derby zwischen dem SCL und dem SV Hellas fand am Ende des ersten Turniertages keinen Sieger.

LTV 61 – RSV Meinerzhagen 0:2 (0:0): Im Spitzenspiel in der Gruppe A tat der RSV einen großen Schritt in Richtung Finale. Danach hatte es für die Celik-Elf eine Halbzeit lang aber nicht ausgesehen. In der ebenso temporeichen wie kampfbetonten Partie startete der RSV mit zwei Distanzschüssen von Scimeca und Zaim zwar mutiger, aber dann übernahm 61 das Kommando. Helbig (5.) zog vorbei, Cilingir (7.) scheiterte an Langwald und bediente Sturmpartner Helbig (11.), der die Kugel aber nicht unter Kontrolle bekam. Nach 15 Minuten pfiff Schiri Coskun nach Traumkombination von Muti via Helbig Cilingirs Tor wohl zu Unrecht wegen vermeintlicher Abseitsstellung zurück, bevor Scimecas Kopfball, den Noll parierte (26.), ein RSV-Lebenszeichen bedeutete. Als Brauckmann (41.) am Querbalken scheiterte, war die letzte LTV-Chance zur Pausenführung vergeben.

LTV-Elf nach Wiederbeginn „platt“

Nach Wiederbeginn war die Flieger/Glörfeld-Elf „platt“, der RSV gewann durch die Hereinnahme von Demir und Inchingoli klar an Qualität, verdichtete vor der Dreierabwehrkette das Mittelfeld konsequent, so dass den 61ern nur noch zwei Chancen durch von Langwald parierte Muti-Freistöße blieben. Ihre individuellen Fähigkeiten und Freiräume nutzten dagegen für den RSV Inchingoli und Zaim zum entscheidenden Doppelschlag. Danach kontrollierte der Gast das Spiel.

LTV 61 II – Schlesischer SV Lüdenscheid 6:2 (4:0): Im Duell der beiden einzigen C-Ligisten im Feld siegte die LTV-Reserve verdient. Dabei hatte der SSV durch Gwizdz und Nechyba zwei Großchancen, danach aber übernahmen die Platzherren das Kommando und schossen bis zur Pause ein 4:0 heraus. Direkt nach dem Wechsel erzielte René Babilon mit seinem dritten Tor gar das 5:0. Der Neu-C-Ligist vom Dickenberg betrieb durch Schlotgauer und Kowolski Ergebniskosmetik, ehe Kattwinkel den Schlusspunkt zum 6:2 setzte.

Polonia Lüdenscheid – Post SV Lüdenscheid 5:2 (5:1): Das Duell der B-Ligisten in der Gruppe A entschieden die Polonia-Kicker nach ausgeglichener Startphase hoch verdient für sich. Zwar glichen die Postler durch Spielertrainer Theo Platanos (29.) das Führungstor von Torjäger Dennis Rzyczniok (26.) noch einmal aus, doch dann nutzte das Nowak/Meiners-Team in der Schlussphase der ersten Halbzeit jede Torchance eiskalt aus. Kaufung (2), Roeder und Sekulla erhöhten bis zum Wechsel auf 5:1, die Partie war früh entschieden, so dass der Sieger lange vor dem Abpfiff einen Gang zurückschaltete. Mehr als der zweite Treffer durch den Ex-Brügger Klukowski gelang der Post nicht mehr.

SC Lüdenscheid – SV Hellas Lüdenscheid 2:2 (2:1): Ein hitziges Derby sahen rund 100 Zuschauer. Leider geriet das gute sportliche Niveau in den Hintergrund, als sich eine Menschentraube aus Spielern, Trainern und Betreuern bildete.

Rudelbildung nach Maehnes Foulspiel

Was war passiert? Ex-SC-Kicker Maehne foulte Lüthy aus vollem Lauf und verhinderte so das mögliche 3:2 für den SC. Zu viel für den ausgewechselten SC-Spielertrainer Michael Dolezych, der auf den Platz stürmte und Maehne einige Takte „ansagte“, ohne handgreiflich zu werden. Das wurde laut Schiri Koziorz im Gemenge aber Hellas-Kicker Marinos Kiriakidis, der wegen Tätlichkeit des Feldes verwiesen wurde. Spielertrainer Maehne meinte: „Das war eine klare gelb-rote Karte gegen mich. Wenn Michael nicht auf mich zuläuft, dann passiert die Rudelbildung nicht.“ Sein Gegenüber Dolezych: „Die Aktion von Timo war total überflüssig. Das macht man nicht.“ Zum Spiel: Der SC ging mit 1:0 durch Stenmans in Führung. Moschopoulos glich aus (18.), ehe Kolodziej erneut traf (24.). Den Endstand markierte M. Kiriakidis (75.).

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